Berliner Polizei findet größere Menge Munition

Die Tiefgarage befindet sich unter einer Moschee. Ob es einem Zusammenhang zu der Einrichtung und dem Fund gibt wird derzeit untersucht

Berlin. Die Berliner Polizei hat in einer Tiefgarage in Charlottenburg eine größere Menge Munition gefunden. Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass ein 31-jähriger Mieter gegen 14.40 Uhr die Munition in einer Tüte auf dem Stellplatz seiner Tiefgarage gefunden hatte. Bei dem Fund handelte es sich um 200 Schuss neuwertiger Munition, Kaliber 7.65. Nach Informationen des Blattes entdeckte er neben seinem geparkten Auto, hinter einem Stapel Winterreifen durch Zufall eine kleine Plastiktüte. Die Projektile befanden sich demnach in Plastikbeuteln eingeschweißt in den Originalschachteln.

Dass sich der Fundort in der Nähe des Weihnachtsmarkts am Schloss Charlottenburg befindet, ist nach Angaben eines Polizeisprechers vermutlich eher "Zufall". Laut "BZ "existiert ein Schreiben, in welchem aufgrund des Fundortes in der Nähe des Weihnachtsmarktes und der Ablegestelle der Munition unterhalb einer Moschee von einer Gefahrenlage ausgegangen wird". Zudem wurden Kriminaltechniker und der Staatsschutz eingeschaltet. Ein möglicher Anschlag konnte wenig später jedoch ausgeschlossen werden.

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Beamte einer Hundertschaft mit Sprengstoffspürhunden eilten zum Fundort.

Die Munition wurde auf dem Abschnitt 24 von der Kriminaltechnik begutachtet und bewertet.

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An den Patronen, der Verpackung, der Tüte und am Koffer sicherten Spezialisten des Landeskriminalamtes DNA-Spuren. Am Sonntagabend trafen weitere Bereitschaftspolizisten am Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg ein.

"Bislang gibt es keine weiteren Funde". Ein Anwohner hatte die Munition unter der dortigen Moschee gefunden und die Sicherheitskräfte alarmiert.

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Die B.Z. berichtet: Nach ersten Erkenntnissen hat der Munitionsfund am Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg nichts mit einem möglichen Anschlag zu tun, die Hintergründe des Funds müssen aber weiter untersucht werden.

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