Irak verkündet "Ende des Krieges" gegen den IS

Haider al-Abadi

Kalifat der Dschihadisten nach drei Jahren am Ende. Der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi gab am Samstag bei einer Konferenz in Bagdad bekannt, dass irakische Kräfte die vollständige Kontrolle über die Grenze des Landes mit Syrien hätten.

Iraks Staatsführung hat das "Ende des Krieges" gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verkündet. "Daesch" ist das arabische Kürzel für IS. Wörtlich sagte Abadi: "Unser Feind hat unsere Kultur auslöschen wollen".

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Vor dreieinhalb Jahren nahm die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) große Teile des Iraks ein.

Der IS ist aber weiter dazu in der Lage, Anschläge im Irak zu verüben.

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IS-Kämpfer hatten im Sommer 2014 knapp ein Drittel des irakischen Gebiets überrannt, darunter die zweitgrößte Stadt des Landes, Mossul. Die Armee habe nun die Grenze zu Syrien über eine Länge von 435 Kilometern im ehemaligen IS-Gebiet zwischen den Grenzübergängen al-Walid und Rabia unter Kontrolle, sagte der Chef des irakischen Oberkommandos, General Abdel Amir Jarallah.

Nach den Niederlagen ist damit zu rechnen, dass die Extremisten untertauchen und verstärkt auf Terroranschläge sowie eine Guerilla-Taktik setzen, wie sie es bereits in der Vergangenheit getan hatten. Mit der Rückeroberung der Stadt Tikrit hatte Iraks Armee im März 2015 einen ersten Erfolg vermelden können. Bei ihrer letzten Offensive gegen die Terrormiliz IS in der Provinz Al-Anbar in den vergangenen Wochen wurden die irakischen Streitkräfte wie in den Monaten zuvor durch Luftangriffe der US-geführten Militärkoalition unterstützt. Auch schiitische Milizen, die vom Nachbarland Iran trainiert werden, kämpften gegen die IS-Dschihadisten. Bereits am Donnerstag hatte die russische Regierung den Sieg über die Terrormiliz in Syrien verkündet.

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