Käufer von "Salvator Mundi" ist Prinz aus Saudi-Arabien

ParisLeonardo da Vincis "Salvator Mundi", der im November für 450,3 Millionen Dollar (381 Millionen Euro) in New York versteigert wurde, ist demnächst im Louvre Abu Dhabi zu sehen.

Die amerikanische Presse meldet als vermutlichen Käufer des Bildes den jungen saudi-arabischen Prinzen, Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhad Al-Saud. Dass sein Freund Prinz Bader nun eine Darstellung des segnenden Jesus Christus in das islamisch geprägte Land geholt hat, könnte als Zeichen einer neuen religiösen Toleranz gedeutet werden. Der hatte als Chef einer Anti-Korruptions-Behörde zuletzt 200 Personen wegen Korruptionsverdacht festnehmen lassen, darunter auch einer der reichsten Geschäftsmänner des Landes, Prinz Alwaleed bin Talal. Er soll dem Kronprinzen von Saudi Arabien, Mohammed bin Salman nahe stehen. Seine Anhänger feiern den Thronfolger daher als Reformer.

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Das Werk, das da Vinci um 1500 malte, hat eine bewegte Geschichte.

Das 500 Jahre alte Ölgemälde komme in den Ableger des französischen Louvre in Abu Dhabi, wie das Museum am Mittwoch über den Kurznachrichtendienst Twitter verriet. Wann es so weit sein wird, ist bislang nicht bekannt. Das Auktionshaus Christie's, das die Versteigerung durchgeführt hatte, verweigert - wie üblich - weiter jeden Kommentar zum Käufer.

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Verkauft hatte das Gemälde der im Exil lebende russische Milliardär Dmitri Rybolowlew. Der Oligarch, Besitzer des französischen Fußballklubs AS Monaco, hatte das Werk vor vier Jahren für 127,5 Millionen Dollar von dem Schweizer Kunsthändler Yves Bouvier gekauft - nachdem dieser es kurz zuvor für 80 Millionen Dollar erworben hatte.

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