Massiver Felssturz in Vals schneidet 80 Personen von Außenwelt ab

Vals Felssturz

40 Menschen aus neun Häusern mussten evakuiert werden, verletzt wurde niemand. Die Zufahrtsstraße in das Seitental des Wipptals ist dem Bericht zufolge auf einer Breite von 150 Metern verschüttet, die Erd- und Geröllmassen türmen sich bis zu 50 Meter hoch auf.

"Die Eingeschlossenen werden voraussichtlich noch zwei Tage nicht erreichbar sein", sagte Bürgermeister Klaus Ungerank der Nachrichtenagentur APA.

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Aus zwölf nahegelegenen Häuser wurden vorsichtshalber 36 Einwohner in Sicherheit gebracht, wie die Polizei berichtete. Deshalb musste das Sperrgebiet ausgeweitet werden. Pläne, die Menschen über einen Forstweg aus dem Tal zu holen, wurden ausgesetzt.

Daher sitzen neben den 80 Personen im hinteren Valsertal auch die 50 Bewohner des Weilers Padaun fest.

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Die Dorfbewohner sollen nun per Hubschrauber notversorgt werden.

Der Rundfunk ORF berichtete, dass kurz vor dem Felssturz Familien die Stelle auf dem Weg zur Weihnachtsmesse passiert hatten. Das komplette Freiräumen des Gerölls werde wohl Wochen dauern. Die Stimmung unter den Eingeschlossenen sei aber gut, sagte der Gemeindesekretär von Vals, Johann Gatt, dem ORF. Sie sind natürlich interessiert, wie es jetzt weitergeht. Wir dürfen von einem Weihnachtswunder sprechen: "Kurz vor dem Unglück sind etliche Kinder mit ihren Eltern am Weg zur Christmette an dieser Stelle vorbeigekommen, das hätte in einer Tragödie enden können", sagte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

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