Nach Trump-Entscheidung: Auch Guatemala verlegt Botschaft nach Jerusalem

Als erster Staat will Guatemala der Entscheidung der USA folgen und seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen

Guatemala will seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen.

Einen Zeitplan für die Verlegung der US-Botschaft gibt es bisher nicht.

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Das kündigte Präsident Jimmy Morales am Sonntag nach einem Gespräch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an.

Trump hatte am 6. Dezember Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Die israelische Regierung begrüßte die Entscheidung. Guatemala hatte gegen die nicht bindende Resolution der Vollversammlung gestimmt.

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Erst am Donnerstag hatte die UN-Vollversammlung mit deutlicher Mehrheit die Entscheidung der USA verurteilt, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Die Resolution ist rechtlich allerdings nicht bindend.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, stellte daraufhin klar, dass Trump nicht über Grenzen in Jerusalem gesprochen habe. Auch Morales äußerte sich nicht zu eigenen zeitlichen Vorgaben. Lediglich Tschechien hatte angekündigt, einen entsprechenden Schritt zu erwägen. In den vergangenen Jahren hat er um Unterstützung in Lateinamerika geworben.

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Nach den USA will auch Guatemala Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. "Großartige Neuigkeiten und echte Freundschaft", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

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