Über 200 Tote durch Tropensturm auf den Philippinen

Menschen versuchen nach Tropensturm Tembin einen Fluss auf der Philippinen Insel Mindanao zu überqueren

Blick auf ein Gebiet, das der Tropensturm "Tembin" verwüstet hat: Rund 200 Menschen verloren bei dem Unwetter ihr Leben. "Tembin" war am Freitag in der südlichen Region Mindanao auf Land getroffen.

Rettungstrupps suchten nach rund 140 Vermissten in der Region Mindanao, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Tote wurden auch aus den Provinzen Lanao del Sur, Bukidnon und Misamis Occidental gemeldet. Mehr als 75 000 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

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Geröll- und Schlammlawinen zerstörten nach Behördenangaben auch 40 Häuser in der Stadt Piagapo. Auf TV-Bildern waren Häuser zu sehen, die bis zum Dach unter Wasser standen.

Das Bergdorf Dalama wurde vollständig zerstört. "Das Hochwasser war schon sehr nah und die Leute konnten nicht mehr aus ihren Häusern heraus", sagte der Überlebende Armando Sangcopan dem Fernsehsender ABS-CBN. Polizisten, Soldaten und Freiwillige suchten mit Schaufeln und blossen Händen in den Schlamm- und Geröllmassen nach Überlebenden. "Auch wenn wir daran gewöhnt sind, dass jedes Jahr Stürme kommen". "Die Menschen haben alles zurückgelassen, als sie um ihr Leben flohen", sagte Patrick Elliott, der zuständige Einsatzleiter für die Philippinen.

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Von Mindanao, wo mehr als 20 Millionen Menschen leben, zog der Sturm weiter nach Westen.

Über die Brandursache gab es laut Polizei noch keine Informationen. Beim Verlassen der Philippinen nahm der Sturm am Sonntag nach Angaben der Meteorologen wieder an Stärke zu. Am Samstag erreichte der Sturm, dessen Böen nach Angaben des meteorologischen Dienstes mit Geschwindigkeiten bis zu 145 Kilometern pro Stunde wehten, die westliche Provinz Palawan. "Tembin" nimmt inzwischen Kurs auf Vietnam.

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Erst vor knapp einer Woche war der Tropensturm "Kai-Tak" mit heftigen Regenfällen über die Philippinen hinweggezogen. Der südostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich 20 Wirbelstürmen getroffen. 2016 kamen durch den Taifun „Haiyan“ mehr als 6000 Menschen ums Leben.

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