USA drohen Nordkoreas Führung mit "völliger Zerstörung" [1:26]

Kim Jong Un verfolgt begeistert den Test einer

Nach einem Telefonat veröffentlichten die beiden Politiker am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung, in der es heißt: "Die Provokationen des nordkoreanischen Regimes untergraben seine eigene Sicherheit und treiben seine Isolation in der internationalen Gemeinschaft voran".

Das ließ die Führung in Pjöngjang nach dem Test über das Staatsfernsehen verkünden.

Auch Japans Ministerpräsident Shinzo Abe telefonierte mit Trump.

Moon ordnete nach Angaben seines Büros an, zu überprüfen, ob der Test eine erfolgreiche Austragung der Spiele gefährden könnte.

Südkoreas UN-Botschafter Cho Tae Yul sagte bei Sitzung im Sicherheitsrat, es gebe immer noch eine wenn auch kleine Chance, den Konflikt friedlich zu lösen. Die Hoffnung auf eine mögliche Annäherung im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA bekam erneut einen starken Dämpfer. "Das ist eine Situation, mit der wir umgehen werden", sagte er in Washington. Auch mit den Raketenstarts verstößt Nordkorea gegen UN-Resolutionen. Der US-Präsident war über die Situation unterrichtet worden, noch während die Rakete in der Luft war, wie seine Sprecherin Sarah Sanders via Twitter mitteilte. Sein Land habe keine andere Wahl, als Nordkorea "mit bloßer Macht" zu erdrücken. Demnach unterscheidet sich unter anderem der Vorderteil von dem des Vorgängertyps Hwasong-14, den Nordkorea im Juli getestet hatte.

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Die Rakete ist nach japanischen Angaben etwa 50 Minuten geflogen und wahrscheinlich in der Wirtschaftszone Japans im Japanischen Meer gelandet.

Ähnliche Angaben zu Flughöhe und der Strecke hatte zuvor auch Südkoreas Militär gemacht. Gabriel sagte, Tillerson habe diese Forderung in dem Gespräch mit ihm nicht wiederholt.

Nordkorea hat laut des US-Verteidigungsministeriums erneut eine ballistische Rakete getestet. Nordkoreas Forschung und Entwicklung von ballistischen Raketen, die eine Bedrohung "überall in der Welt" seien, dauerten an. Potenziell können Interkontinentalraketen, die von Nordkorea aus abgefeuert werden, auch US-Gebiete erreichen. Wäre die Flugbahn niedriger gewesen, hätte die Rakete mehr als 13.000 Kilometer zurücklegen können, sagte er. Es ist umstritten, ob Nordkorea die Technik für die Miniaturisierung des Nuklearsprengkopfs und für den stabilen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erlangt hat. Es seien Zielübungen mit Raketen unternommen worden, die die Entfernung zu Nordkoreas Abschussstelle simuliert hätten. Der Experte Wright ging aber davon aus, dass der Sprengkopf "eine sehr leichte Attrappe" gewesen sei.

Südkorea reagierte ebenfalls mit einem Raketenstart um 3:23 Uhr. Moon warnte in Seoul vor einer Eskalation.

"Wir müssen verhindern, dass Nordkorea die Lage falsch einschätzt und uns mit Atomwaffen bedroht, oder dass die USA einen Präventivschlag erwägen könnten".

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Die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats hatten die Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea nach dem vorletzten Raketentest im September gedeckelt. Darüber hinaus wurde eine eventuelle Einschränkung der UN-Mitgliedschaft Nordkoreas angesprochen. Pjöngjang solle nichts tun, was die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verschärfe, sagte ein Außenamtssprecher in Peking. "Wir hoffen, dass es allen Seiten gelingt, Zurückhaltung zu bewahren".

Die russische Staatsführung rief zur Ruhe auf. Der Test lasse die Aussichten auf eine Beilegung der Krise in die Ferne rücken, sagte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow in Moskau. Für "das Nordkorea-Problem" könne es "letztlich nur eine diplomatische Lösung geben".

Nordkorea bezeichnete seine Wiederaufnahme auf die US-Liste von Terror-Unterstützerstaaten als "schwere Provokation". Das Handeln der USA in jüngster Zeit scheine vielmehr "bewusst darauf abzuzielen, heftige Aktionen Pjöngjangs zu provozieren".

Im Unterschied zu den USA gehört Deutschland Medienberichten zufolge zu den Staaten, die bisher ihre diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea trotz des Atomprogramms aufrechterhalten haben.

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