Vereinigung Cockpit will mit Ryanair verhandeln

Ryanair blühte vor Weihnachten ein Streik in mehreren europäischen Ländern. Nun hat der irische Billigflieger gegenüber den Pilotengewerkschaften eingelenkt und will diese anerkennen

Dublin. Europas größter Billigflieger Ryanair macht unter dem Druck der Pilotengewerkschaften eine Kehrtwende. Laut der französischen Tageszeitung "Le Figaro" erkennt Ryanair erkennt keine Gewerkschaften an und will bislang nur mit Personalvertretungen in den einzelnen Mitgliedstaaten verhandeln. Zunächst hatte Ryanair den Piloten mehr Geld angeboten und bessere Arbeitsbedingungen zugesagt. Nachdem Ryanair angesichts der Streikankündigungen in den vergangenen Tagen mehr als 10 Prozent eigebüßt hatten, notieren sie am Morgen in London unverändert.

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Heute Nachmittag wollen die Pilotinnen, die mit italienischen Verträgen beschäftigt sind, vier Stunden lang die Arbeit niederlegen. Er hatte es stets abgelehnt, Gewerkschaften als Vertreter seiner Beschäftigten anzuerkennen. Die Anerkennung von Gewerkschaften werde für Ryanair "eine bedeutende Veränderung darstellen".

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Im September musste Ryanair den Ausfall Tausender Flüge bis März bekanntgeben - offiziell wegen Fehlern bei der Planung der Jahresurlaube der Piloten. Laut Vereinigung Cockpit war aber auch ein Grund, dass viele Piloten das Unternehmen verlassen haben.

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"Da wir die Bedürfnisse unserer Kunden an erste Stelle setzen und deshalb Störungen hinsichtlich ihrer Weihnachtsflüge vermeiden möchten, werden wir nun mit unseren Piloten mittels anerkannter nationaler Gewerkschaftsstrukturen sprechen und wir hoffen und erwarten, dass diese von unseren Piloten Anfang des neuen Jahres akzeptiert werden". Die kleinere Transportgewerkschaft FIT-CISL, die auch Kabinen- und Bodenpersonal vertritt, hielt dagegen an ihren Plänen fest.

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