"Drecksloch"-Skandal: Trump sagt, er sei kein Rassist"

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Nach Berichten von US-Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus "Drecksloch-Staaten" aufnehmen müssten. Es ging dabei angeblich um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Länder.

► Trump dementierte später auf Twitter, diesen Begriff benutzt zu haben.

Die angeblichen Äußerungen riefen international ein verheerendes Echo für den US-Präsidenten hervor. "Ich bin die am wenigsten rassistische Person, die Sie je interviewt haben, das kann ich Ihnen sagen", sagte Trump vor Journalisten in seinem Golfclub in West Palm Beach im Bundesstaat Florida. Die Regierungen von Ghana und Namibia protestierten am Wochenende ausdrücklich gegen die Wortwahl des US-Präsidenten, nachdem zuvor bereits 54 afrikanische Länder eine Entschuldigung von Trump verlangt hatten.

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"Die Sprache, die ich bei dem Daca-Treffen benutzt habe, war hart, aber das war nicht die Sprache, die benutzt wurde", schrieb Trump. Er seien harte Worte gefallen.

Das Treffen mit Senatoren beider Parteien drehte sich um einen Kompromiss in der Einwanderungspolitik, der eine Lösung für das sogenannte Daca-Programm vorsieht.

Auch der führende Republikaner Paul Ryan bezeichnete die Wortwohl Trumps inzwischen als "unglücklich und nicht hilfreich". Dieses gibt hunderttausenden Migranten, die als Minderjährige in die USA einreisten, einen temporären Schutzstatus. Südafrika bestellte die US-Botschafterin ein.

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Die Senatoren Dick Durbin und Lindsey Graham hätten das falsch verstanden, so Perdue. Trump hatte Anfang September vergangenen Jahres entschieden, die von seinem Vorgänger Barack Obama ins Leben gerufene Initiative zu beenden. Das Wort "Drecksloch" ("shithole") sei mehrfach gefallen.

Das UN-Menschenrechtsbüro zeigte sich ebenfalls beunruhigt. Allerdings räumte er dafür eine Frist von sechs Monaten ein. "Wenn das so stimmt, sind dies schockierende und beschämende Äußerungen des US-Präsidenten", sagte Rupert Colville, Sprecher des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, in Genf.

Zuvor hatte auch der republikanische Senator Tom Cotton gesagt, er könne sich an eine entsprechende Äußerung Trumps nicht erinnern.

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