"Nicht mehr!" - Trump will Umgang mit Pakistan ändern

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Schon wenige Stunden nach der Twitter-Botschaft hatte das Außenministerium den US-Botschafter einbestellt und gegen den Tweet protestiert.

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Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat Pakistan wegen mangelnder Hilfe im Kampf gegen den Terror angegriffen und mit einer Kürzung von Hilfszahlungen gedroht. Pakistan habe die US-Regierung getäuscht, die das Land in den vergangenen 15 Jahren mit mehr als 33 Milliarden Dollar unterstützt habe. Nur knapp 60 Minuten später twitterte Außenminister Khawaja Asif: "Wir werden, so Gott will, auf Präsident Trumps Tweet in Kürze antworten". Trotz aller unberechtigten Vorwürfe verpflichte sich Pakistan aber weiter, eine konstruktive Rolle für den Frieden in Afghanistan zu spielen. Das Land habe viel für die USA getan und dabei geholfen, das Terrornetzwerk Al-Kaida zu "dezimieren", habe im Gegenzug aber nur "Beschimpfungen und Misstrauen" geerntet, hiess es in Stellungnahmen des Aussen- und des Verteidigungsministeriums. "Wir haben bereits "nicht mehr" zu Amerika gesagt, also hat Trumps "nicht mehr" keine Bedeutung", sagte Asif laut dem pakistanischen Sender Geo Television. Die pakistanische Regirung bestellte den US-Botschafter in Islamabad ein.

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Der afghanische Botschafter in den USA, Hamdullah Mohib, war zufrieden mit Trumps Tweet. "Sie gewähren den Terroristen Zuflucht, die wir in Afghanistan jagen". Das pakistanische Militär bestritt noch zuletzt, afghanischen Extremisten Unterschlupf zu gewähren. Trump hatte bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistan-Strategie im August Pakistan bereits scharf kritisiert und harte Konsequenzen angekündigt, sollten Regierung und Militär nicht endlich etwas gegen die afghanischen Taliban und Mitglieder des Haqqani-Terrornetzwerkes auf pakistanischem Boden unternehmen.

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Seit Trumps Amtsantritt vor etwa einem Jahr haben sich die ohnehin schwierigen Beziehungen zwischen Washington und Islamabad weiter verschlechtert.

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