Aldi Nord und Aldi Süd prüfen Discounter-Revolution

Bei Aldi bleibt alles wie es ist Aldi Nord und Aldi Süd bleiben getrennte Discounter. Quelle dpa  Montage

Zunächst wollen die Discounter ihre "Sortimente und Abläufe" harmonisieren und synchronisieren. Sie befürchten einen noch größeren Preisdruck durch die weiter wachsende Marktmacht des führenden Lebensmittel-Discounters, der seit 1961 in Aldi Süd mit Sitz in Mülheim und Aldi Nord in Essen aufgeteilt ist. Hierzu prüfen die Unternehmen derzeit eine Zusammenlegung des Einkaufs und mehrerer anderer Bereiche. Immer wieder hört man, dass Aldi Süd deutlich besser sein soll als sein nordisches Pendat. In einem weiteren Schritt sollen sämtliche Leistungen im Einkauf sowie den Dienstleistungsabteilungen (Qualitätswesen, Corporate Responsibility, Werbung, Logistik, u a.) nur noch einmal erbracht werden, um strukturelle und personelle Dopplungen zu vermeiden und die Unternehmen effizienter zu machen. Bei Aldi Süd gibt es erst seit 2003 Zigaretten im Angebot.

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Das Bundeskartellamt bewertet Aldi Nord und Aldi Süd aufgrund der gemeinsamen historischen Vergangenheit und der nach wie vor unangetasteten Gebietsaufteilung schon heute als "verbundene Unternehmen".

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Das "Manager Magazin" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einem Geheimdokument. Aus Unternehmenskreisen heißt es, ein Zusammenschluss wäre ohnehin nicht im Sinne der verschiedenen Eigentümer von Aldi Nord und Aldi Süd. Diese Zusammenarbeit werde seit Jahren intensiviert. Selbst eine Fusion beider Unternehmen werde nicht ausgeschlossen. Ziel sei es, so die Marktposition weiter zu festigen. Der Aldi-Äquator, der die beiden Discount-Imperien trennt, verläuft quer durch Deutschland vom Niederrhein über Hessen an der bayerisch-thüringischen Grenze entlang bis zum Süden Sachsens. Vielmehr benötigten beide Unternehmen wegen ihres Wachstums weiterhin Fachkräfte. In einer gemeinsamen Mitteilung betonen Aldi Süd und Aldi Nord, dass sie dieselben "Wurzeln und Namen" sowie identische Geschäftskonzepte haben. Aldi Süd beschäftigt in Deutschland mehr als 43 000 Mitarbeiter, Aldi Nord mehr als 35 000.

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