Schädliche Android-Apps: Google löscht hunderttausende Programme

Deutsche zahlten 2017 rund 1,3 Milliarden Euro für Apps

Im Jahr 2017 hat Google Android 8 Oreo veröffentlicht, eine neue Generation der Pixel-Smartphones herausgebracht sowie diverse Smart-Home-Produkte vorgestellt.

Google hat verraten, dass es im vergangenen Jahr 700.000 Anwendungen aus dem Google Play Store entfernt hatte. Gegenüber 2016 ist es ein Plus von 4 Prozent, damals betrug der Umsatz 1,45 Milliarden Euro, gegenüber 2015 ein Plus von 17 Prozent (Umsatz 1,3 Milliarden Euro). Immerhin konnte Google 99 Prozent der bösen Apps noch entlarven, bevor Nutzer in der Lage waren sie auf den eigenen Geräten zu installieren. Neben diesen offensichtlichen Highlights, beleuchtet das Unternehmen jetzt ebenso wichtige Aktionen, die tendenziell zwar eher im Hintergrund ablaufen, aber ebenso für eine gute Nutzererfahrung unter Android sorgen. Insgesamt seien auch 100.000 schlechte Entwickler aus dem Programm genommen worden. Was das nun heisst, ist wohl schon mehr als deutlich.

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Auch ein paar konkrete Zahlen zu diversen Arten von unerwünschten Apps werden in dem Zusammenhang genannt. Krass wie viel Leute da auch hinter diesen Apps stehen müssten, über diese meist bösartigen Apps überhaupt erst mal zu entwickeln.

Interpretieren lässt sich die gestiegene Zahl entfernter Apps in zwei Richtungen: Einerseits so, dass offenbar zunehmend mehr Entwickler versuchen, Schrott-Software im Play Store zu platzieren.

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Die Anzahl der verfügbaren Apps ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen und hat sich innerhalb von weniger als drei Jahren beinahe verdoppelt. Insgesamt habe man im Jahresvergleich die Installationen aber um 50 Prozent senken können. Dass Google das Problem endlich ernst nimmt, ist deshalb ein wichtiger Schritt.

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