Deutsche-Bank-Tochter DWS legt guten Start hin

Deutschen-Bank-Tochter Aktien der DWS sind deutlich überzeichnet Quelle Reuters

Der Dax schloss bei 11.903 Punkten (minus 1,63 Prozent). All das lastet neben der schwierigen Börsenlage auf dem Aktienkurs der Deutschen Bank, hinzu kommt eine aktuell eher miserable als Hoffnung machende Charttechnik des DAX-Titels. Der Konzern warf statt 25 Prozent nur 22,25 Prozent der Anteile auf den Markt und begnügte sich zudem mit einem deutlich geringeren Emissionserlös: Statt der ursprünglich erhofften zwei Milliarden Euro wurden es 1,4 Milliarden Euro.

Die Deutsche Bank wird aber bei der DWS weiterhin das Sagen haben und sichert ihren Einfluss bei einem ihrer stabilsten Gewinnbringer auch über die Rechtsform ab: Die DWS firmiert als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Analysten sorgten sich um die Zahlen im ersten Quartal, die schwächer ausfallen könnten als erwartet. DWS-Chef Nicolas Moreau verspricht sich einen Schub für den Vermögensverwalter. DWS-Aufsichtsratschef Karl von Rohr zeigte sich erleichtert, dass die Gesellschaft "die Mitte der Landebahn" getroffen habe.

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Die Deutsche Bank hat drei Verlustjahre in Folge hinter sich.

Bis um 17:45 Uhr belief sich der Umsatz mit der Aktie auf 319,35 Millionen Euro.

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Wichtige strategische Entscheidungen treffen nicht alle Anteilseigner bei der Hauptversammlung, sondern die persönlich haftenden Gesellschafter - also im Fall der DWS die Deutsche Bank. In den vergangenen Jahren hatten Privatanleger oft nur ein Prozent erhalten. Die Option, das Aktienangebot bei entsprechender Nachfrage aufzustocken, nutzte die Deutsche Bank dennoch nicht. Bei der Siemens-Medizintechnik-Tochter Healthineers waren es vorige Woche immerhin acht Prozent.

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