Deutsche Motorrad-Legende Ralf Waldmann († 51) ist tot

Deutsche Motorrad-Legende Ralf Waldmann († 51) ist tot

Eurosport kondolierte via Twitter: "Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem MotoGP-Experten Ralf Waldmann". Auch Eurosport trauert. "Du warst ein großer Sportsmann und ein toller Kollege. Unser Beileid und Mitgefühl gilt der Familie Waldmann", schrieb der Fernsehsender am Sonntag auf seiner Facebook-Seite. Wir werden dich vermissen Waldi.

Für den deutschen Motorrad-Sport ist es der zweite Schock innerhalb kurzer Zeit.

Erst vor vier Monaten war Waldmanns ehemaliger Teamchef Stefan Kiefer beim Malaysia-GP gestorben.

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Waldmann gilt nach Toni Mang als der erfolgreichste Motorradrennfahrer der Geschichte.

Zwischen 1986 und 2009 war Ralf Waldmann in den GP-Klassen 80, 125 und 250 cm³ unterwegs und bestritt insgesamt 169 Rennen.

"Wir bedauern den Tod des vielfachen Grand-Prix-Siegers Ralf Waldmann, unsere Gedanken sind bei seinen Freunden und bei seiner Familie", teilte motogp.com am Sonntagmittag mit.

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Waldmann hält mit dieser Statistik einen Rekord, auf den kein Fahrer in der MotoGP-WM stolz wäre: Den für die meisten Siege, ohne jemals einen WM-Titel errungen zu haben.

Sein wohl kuriosester Sieg: Das 250er-Rennen in Donington 2000. Doch dann setzte strömender Regen ein und Waldmann rollte das Feld von hinten auf.

Nach seiner Karriere konnte Waldmannn in der Motorrad-Branche nie richtig Fuß fassen. Dank einer fahrerischen Glanzleistung überholte er in der letzten Kurve den führenden Franzosen Olivier Jacque und siegte mit 0,344 Sekunden Vorsprung.

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Nach seinem Rücktritt 2009 hatte Eurosport den Vollblut-Rennfahrer vor zwei Jahren als Experten verpflichtet.

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