Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag an Universität Kabul

Kabul Dutzende Tote bei Anschlag auf Neujahrsfest

Unter den Opfern seien auch Frauen und Kinder. Über das IS-Sprachrohr AMAQ hieß es, "ein Selbstmordanschlag mit einer Sprengstoffweste" habe eine "Ansammlung von Schiiten während ihrer Neujahrsfeier in Kabul" getroffen. Weitere 18 seien bisher als verletzt gemeldet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi, am Mittwoch. Der Attentäter sprengte sich inmitten einer Menschenmenge in die Luft, die das Neujahrsfest Newroz feiern wollten. In der Nähe liegt der sogenannte Blaue Schrein, eine schiitische Moschee, an der alljährlich Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden. Islamisten halten das Fest für heidnisch. Unter vielen Afghanen ist es ein sehr beliebtes Familienfest. Die meisten Opfer seien Passanten gewesen, die auf dem Weg zur Moschee waren.

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Die Hauptstadt war in den vergangenen Monaten von einer Reihe von Anschlägen erschüttert worden, die von den radikalislamischen Taliban oder der Dschihadistenmiliz Islamischer Saat (IS) für sich reklamiert wurden. Zuletzt hatte sich vor zwölf Tagen ein Selbstmordattentäter nahe einem schiitischen Totengedenken in die Luft gesprengt und mindestens zehn Menschen getötet. Sie wachsen aber, seitdem der in Afghanistan erst seit 2015 präsente IS mit seiner Anschlagsserie auf Schiiten begonnen hat.

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