Ecuador schneidet Wikileaks-Gründer Assange vom Internet ab

Ecuador kappt Wikileaks-Gründer Assange das Internet

Wikileaks-Gründer Assange hat in seinem Exil in der Botschaft von Ecuador in London keinen Zugang zum Internet mehr. Ecuadors Botschaft sperrte dem Australier sämtliche Kommunikationsmittel, teilte die ecuadorianische Regierung am Mittwoch in Quito mit.

Als einer der ersten retwitterte der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Beitrag.

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Mit der Maßnahme solle verhindert werden, dass Assange sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischt, hieß es zur Begründung. In den USA wird der Wikileaks-Gründer wegen Geheimnis-Verrats gesucht. Zudem kritisierte er die wegen des Giftanschlags auf den russischen Ex-Spion verhängten Sanktionen gegen Moskau. Auslöser soll ein Tweet Assanges über die Festnahme des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Deutschland gewesen sein. Er befürchtet, festgenommen und an die USA ausgeliefert zu werden, wenn er das Gebäude verlässt.

Als Assange in die Botschaft flüchtete, lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Im Mai 2017 stellte die Staatsanwaltschaft jedoch überraschend ihre Ermittlungen ein.

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In diesem Jahr hatte die von Assange mitbegründete Enthüllungsplattform geheime Dokumente des US-Militärs veröffentlicht, die unter anderem die Tötung von Zivilisten im Irak-Krieg belegen.

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