Eine Paketbomben-Serie erschüttert Austin - zwei Tote

Sicherheitskräfte sperren das betroffene Gebiet

Ebenso möchte die Polizei nicht ausschließen, dass hinter den Taten rassistische Motive stecken.

Austin - Eine Reihe von explodierten Paketbomben hat die texanische Hauptstadt Austin in ihren Bann gezogen.

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Die Polizei teilte mit, sie gehe von einem Zusammenhang zwischen den drei Anschlägen aus. Unklar blieb zunächst, ob dort ebenfalls ein Paket explodiert war.

Aufgrund der Tatumstände liege ein rassistisches Motiv nahe, hieß es. Zwei weitere wurden verletzt.

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Bei Paket Nummer zwei vom Montag erlitt eine 75-jährige Frau schwere, möglicherweise lebensbedrohliche Verletzungen, wie der Rettungsdienst auf Twitter mitteilte. Dabei sei der enthaltene Sprengsatz explodiert. Wenig später wurde eine etwa 75-jährige Frau hispanischer Abstammung durch eine weitere Paketbombe lebensgefährlich verwundet. Die Behörden stufen die Vorfälle als Mordanschläge ein. Bei dem ersten am 2. März war ein 39-Jähriger bei der Explosion eines Pakets schwer verletzt worden. Durch die Detonation wurde den Polizei-Angaben zufolge ein 39-Jähriger schwer verletzt. Er starb später im Krankenhaus.

Bevor sich die dritte Explosion ereignete, erklärte Manley, dass die Paketbomben in den beiden bis dato bekannten Fällen vor der Haustür abgelegt und nicht von der Post zugestellt worden seien.

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Austins Polizeichef Brian Manley rief die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf. Aufgrund der an den verschiedenen Tatorten gesammelten Beweismaterialien sei anzunehmen, "dass diese Vorfälle zueinander in Beziehung stehen". Polizeichef Manley hatte nach den neuerlichen Explosionen dazu aufgerufen, im Zweifelsfall sofort den Notruf zu wählen. Einwohner sollten keine Pakete öffnen, die unerwartet bei ihnen auftauchten und verdächtig aussähen. In Austin sind derzeit Tausende Besucher des jährlichen South by Southwest-Festivals untergebracht.

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