Henkel kämpft mit heftigen Lieferproblemen in Nordamerika

Persil von Henkel steht in der Konzernzentrale

Belastet von Lieferschwierigkeiten in Nordamerika warnt der Konsumgüterkonzern Henkel vor einem verhaltenen Jahresstart. Der stark in den USA engagierte Konzern musste deshalb Rückgänge im Geschäft mit Waschmitteln und Kosmetika hinnehmen, wie Henkel am Montag einräumte. 2017 hatte der Konzern in Nordamerika mit knapp 5,2 Milliarden Euro rund ein Viertel seines Umsatzes erzielt, gut drei Prozent betrug damals das organische Umsatzwachstum dort. Die Probleme sind auf eine Umstellung in den Transport- und Logistiksystemen in den nordamerikanischen Konsumgütergeschäften zurückzuführen. Am Montagmorgen lag das Papier mehr als fünf Prozent im Minus am Ende des Dax. Sie wuchs bereits im vergangenen Jahr am geringsten. Nur dank des weiter florierenden und wachsenden Klebstoffgeschäfts konnte Henkel im Konzern insgesamt den organischen Umsatz leicht steigern. Der Jahresausblick für den Gesamtkonzern wurde zugleich aber bestätigt. Die Ursachen der Probleme seien identifiziert und würden derzeit behoben. Henkel geht davon aus, dass die ursprünglichen Servicelevel im Verlauf des zweiten Quartals wieder erreicht werden.

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Das Klebstoff- als auch das Hair-Professional-Geschäft seien von den Schwierigkeiten nicht betroffen und entwickelten sich "sehr gut".

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Trotz des verhaltenen Jahresauftakts bestätigte Van Bylen die Jahresprognose. Das organische Wachstum soll weiterhin in der Bandbreite von 2 bis 4 Prozent liegen, wobei für Beauty Care ein positives organisches Umsatzwachstum unterhalb dieser Bandbreite erwartet wird. Dort arbeitet Henkel mit anderen logistischen Systemen. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll um fünf bis acht Prozent zulegen.

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