'March For Our Lives': Schüler rufen kämpferisch zu schärferen Waffengesetzen auf

Zwei Demonstrantinnen tragen Schilder mit einer Pistole und einem Mund und dem Slogan

US-Präsident Donald Trump hielt sich nicht in Washington auf: Er verbrachte das Wochenende auf seinem privaten Luxusanwesen Mar-a-Lago.

Weltweit gab es Solidaritätsaktionen, darunter in Sydney (Australien), Tel Aviv (Israel) und London (Großbritannien).

Insgesamt beteiligten sich in vielen Städten der USA Abertausende Menschen an "Märschen für unsere Leben" (March for our lives). Überlebende Schüler starteten danach eine Kampagne gegen Waffengewalt, die sich zu einer US-weiten Bewegung entwickelt hat. Der Schüler Alex Wind nannte striktere Waffengesetze eine Frage von Leben und Tod und sagte an die Adresse von Kongressmitgliedern gerichtet: "Wenn Ihr Geld von der NRA nehmt, dann habt ihr euch für Tod entschieden". "Unsere Kinder zu schützen ist eine Toppriorität des Präsidenten".

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Auch außerhalb der USA gibt es Kundgebungen, in Deutschland unter anderem in Berlin, Hamburg und München.

"Wir werden das zu einem Thema bei Wahlen auf allen Ebenen machen", kündigte der Schüler David Hogg unter dem Jubel der Menge an. "Wir sagen, es ist genug!" Binnen einer Frist von 90 Tagen dürfen Einwände gegen das Gesetz vorgebracht werden, was noch zu Änderungen führen könnte.

Emma Gonzalez steht einfach nur da. Die Reden wechselten sich mit musikalischen Auftritten unter anderen von Miley Cyrus, Ariana Grande, Demi Lovato und des Rappers Common ab. Es wurden emotionale Reden gehalten und sich gegenseitig Unterstützung versprochen - nicht nur von den jungen Leuten untereinander, sondern auch von der Prominenz ihres Landes, die, die vielleicht eher gehört werden. Die Schüler verlangen ein völliges Verbot von Sturmgewehren in den Händen von Zivilisten und eine Hinaufsetzung des Alters bei Waffenkäufen auf 21 Jahre.

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Auslöser der Protestbewegung war ein Massaker an einer Schule im US-Bundesstaat Florida im vergangenen Monat.

Offenbar mit Blick auf den Massenprotest am Samstag stellte die US-Regierung aber ein Verbot von Schnellfeueraufsätzen in Aussicht. "Wir werden Vorrichtungen verbieten, die legale Waffen in illegale Maschinengewehre umwandeln", erklärte Präsident Trump. Er tötete 58 Menschen, 700 weitere wurden verletzt.

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