Metropolitan Opera feuert Star-Dirigent Levine

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Die New Yorker Metropolitan Opera hat den Dirigenten James Levine wegen Missbrauchsvorwürfen entlassen. Es gebe "glaubwürdige Beweise" für den sexuellen Missbrauch an jungen Künstlern. Die Met hatte bereits im Dezember die Zusammenarbeit mit Levine suspendiert, nachdem erste Vorwürfe gegen ihn öffentlich geworden waren. Als Grund führte ein Sprecher des Hauses glaubwürdige Beweise an, wonach Levine mehrfach junge Musiker sexuell missbraucht und belästigt habe. Sein Verhalten habe sich vor allem gegen junge Künstler gerichtet, die am Anfang ihrer Karriere gestanden hätten. Deshalb werde jegliche Zusammenarbeit mit ihm beendet. Der 1943 im US-Bundesstaat Ohio geborene Dirigent hatte seit den frühen 70er Jahren an der renommierten Metropolitan Oper gearbeitet und war seit 1975 ihr musikalischer Leiter. Einen Tag vor seiner Suspendierung hatte er noch Giuseppe Verdis "Requiem" dirigiert. Der 74-jährige Levine selbst bestreitet die Missbrauchs-Vorwürfe.

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Bei der dreimonatigen Untersuchung durch einen ehemaligen Staatsanwalt seien mehr als 70 Menschen befragt worden, erklärte die Met. Vorwürfe und Gerüchte, wonach die Leitung des Opernhauses Informationen über den Dirigenten zurückgehalten habe, seien aber unbegründet, fügte sie hinzu.

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Trieb James Levine ein mutmaßliches Opfer in den Suizid? Drei weitere Männer erklärten ebenfalls öffentlich, von Levine sexuell missbraucht worden zu sein. Er habe sie dazu gebracht, alle Verbindungen nach außen zu kappen und ihm bedingungslose Loyalität zu schwören. "Das stimmte natürlich nicht - aber wir wurden dazu gebracht, das zu glauben". Er sei weder ein "Unterdrücker" noch ein "Aggressor", versicherte er damals.

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