Militär: Gebiet vollständig unter Kontrolle

Terrorcamp in Afrin zerstört

Das Gebiet um Duma verließen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge am Sonntag Hunderte Zivilisten.

In sozialen Netzwerken wird derzeit eine Videoaufnahme viral verbreitet, in der angeblich türkische Truppen sowie Kämpfer der Freien Syrischen Armee ein Massaker an syrischen Flüchtlingen in der Region Afrin verüben. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Samstagabend meldete, starteten 17 Busse mit 981 Menschen an Bord in Richtung der Provinz Idlib. Die Armee säuberte das Gebiet von Sprengsätzen und helfe den Einwohnern dabei, in ihre Häuser zurückzukehren, hieß es am Samstag in einer Mitteilung des türkischen Generalstabs. Die Türkei betrachtet die YPG wegen ihrer engen Verbindungen zur kurdischen Arbeiterpartei PKK als Terrororganisation.

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Die Türkei hatte am 20. Januar die Operation "Olivenzweig" gegen die Kurdenmiliz YPG in der Region Afrin gestartet. Die Stadt Afrin war bereits am vergangenen Sonntag von der türkischen Armee erobert worden. "So Gott will, werden wir in kurzer Zeit auch Tell Rifat unter Kontrolle bringen und das Ziel dieses Einsatzes erreichen", sagte Erdogan am Sonntag in der Schwarzmeerstadt Trabzon. Das türkische Militär hatte am Samstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu die "vollständige" Einnahme der Region Afrin verkündet.

Demnach hatte die YPG an einem Kontrollpunkt zwischen Sorhane und Kīmār (rund 5km. südlich von Afrin) versucht, die rückkehrenden Flüchtlinge daran zu hindern, nach Afrin weiterzuziehen.

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Erdogan sagte, die Türkei habe mit dem Militäreinsatz einen "Terrorkorridor" an ihrer Grenze verhindert.

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