Mutmaßlicher Paketbomber von Austin tot - zündete selbst Sprengsatz

Polizisten und FBI-Agenten untersuchen den Tatort

"Der Verdächtige ist verstorben", teilte der Polizeichef von Austin, Brian Manley, ruhig und sachlich den wartenden Reportern mit.

Ein im Zusammenhang mit der Serie von Bombenexplosionen in Texas gesuchter Mann ist während eines Polizeieinsatzes getötet worden. In den vergangenen Tagen waren in Austin, der Hauptstadt des Bundesstaats Texas, mehrere Sprengsätze explodiert; dabei gab es zwei Tote und mehrere Verletzte. Das Motiv hinter der Bombenserie war zunächst nicht klar.

Die Serie von Bombenanschlägen hatte Nervosität und Angst in der Stadt gesät. Die Polizei fahndet fieberhaft nach dem Täter. Zuletzt ging am Dienstag beim Kurierunternehmen FedEx in der Kleinstadt Schertz ein Paket auf einem Förderband in die Luft, wie die Polizei mitteilte. Aber: Er habe "beträchtliche" Verletzungen durch die Explosion erlitten, sagte Polizeichef Manley. Dann habe sich der Mann in die Luft gesprengt.

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Von dem mutmaßlichen Täter ist nur bekannt, dass er 23 Jahre alt war. Er beschrieb ihn als einen 24-jährigen Weißen.

KEYE TV berichtete, Ermittler hätten den Verdächtigen anhand von Videos von Überwachungskameras ausgemacht, die ihn am Sonntag bei der Aufgabe zweier Pakete in einem Geschäft des Paketzustellers FedEx in Austin zeigten. Darauf trug er eine blaue Baseball-Kappe, Handschuhe und womöglich eine Perücke.

Bei den beiden Todesopfern der Explosionsserie handelte es sich um einen 17-jährigen und einen 39-jährigen Schwarzen. Auch eine 75-jährige Frau hispanischer Abstammung wurde lebensgefährlich verletzt. Da aber auch Weisse unter den Opfern waren, wurde auch nicht ausgeschlossen, dass die Auswahl der Ziele zufällig erfolgte. Der Polizei zufolge hat sich der Mann selbst getötet, bevor er festgenommen werden konnte. Auch über mögliche Komplizen wisse man noch nichts.

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Austins Bürgermeister Steve Adler sagte bei CNN, trotz des Todes des Verdächtigen müsse man weiter vorsichtig sein. Doch werde die Erleichterung etwas dadurch gedämpft, dass die Fahndungen noch nicht zu Ende seien. Als sich ein Polizist dem Wagen näherte, hätte der Mann einen Sprengsatz gezündet.

US-Präsident Donald Trump lobte die Einsatzkräfte: Diese hätten bei der Verfolgung des Paketbombers einen "großartigen Job" geleistet, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

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