Türkische Streitkräfte beginnen Belagerung von Afrin

Nördlich von Afrin in Kafr Rum bringen Milizen der FSA Zivilisten in Sicherheit

Laut der Nichtregierungsorganisation "Airwars", die die täglichen Verluste in Afrin dokumentiert, kamen seit dem Beginn der von den UN geforderten UN-Waffenruhe am 24. Februar zwischen 40 und 67 Zivilisten ums Leben.

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Bei ihrer Offensive gegen kurdische Kämpfer im Nordwesten Syriens haben die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten nach eigenen Angaben die Stadt Afrin eingekreist. In der gleichnamigen Region Afrin seien zudem Gebiete von entscheidender Bedeutung eingenommen worden. Laut Syrischer Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London sind noch 300.000 Menschen in Afrin eingeschlossen. Das sei ein wichtiger Fortschritt in der Offensive gegen die YPG, erklärte das türkische Militär.

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Ungeachtet der Forderung der Vereinten Nationen, nur noch ISIS und Al-Qaida in Syrien zu bekämpfen, rückten die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten weiter gegen die Kurden-Miliz YPG vor. Die Angreifer hätten Wasser- und Elektrizitätskraftwerke zerstört, die Afrin versorgen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte angekündigt, Afrin-Stadt zu belagern. Als Grund für diesen Schritt hatte er gesagt: "Auf diese Weise wird die Hilfe von aussen blockiert und die Terrororganisation wird nicht mehr die Möglichkeit haben, mit jemandem einen Handel einzugehen". Die türkischen Streitkräfte hatten am 20. Januar die "Operation Olivenzweig" gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) begonnen. Die türkische Regierung stuft sie als Terrororganisation ein. Die PKK kämpft seit Jahrzehnten für Autonomie der Kurden in der Türkei. Sie ist dort verboten und als terroristisch eingestuft, ebenso wie in der EU und den USA. Syrien verblute, sagte Guterres am Montag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York.

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