Verschleppte Schülerinnen in Nigeria "befreit"

Die verwüstete Mädchenschule in Dapchi aus der die Mädchen entführt worden waren

Dapchi (Reuters) - Die Extremistenmiliz Boko Haram hat die meisten der vor wenigen Wochen in Nigeria entführten Mädchen freigelassen. Mindestens 76 Mädchen wurden von den Extremisten nach Dapchi zurückgebracht, erklärte die Regierung. Die Mädchen seien in neun Fahrzeugen transportiert und vor ihrer Schule abgesetzt worden. Fast ein Drittel der Mädchen ist bis heute nicht zu ihren Familien zurückgekehrt. Sie seien zurückgebracht worden und in Sicherheit, sagte Informationsminister Alhaji Lai Mohammed. Hunderten der Mädchen gelang die Flucht, 110 von ihnen im Alter zwischen elf und 19 Jahren blieben aber verschwunden.

Die von Islamisten entführten Schülerinnen aus Dapchi im Nordosten Nigerias sind einem Berater des Präsidenten zufolge wieder aufgetaucht. Die Entführer hätten mit niemandem gesprochen und seien dann wieder weggefahren, sagte der Leiter einer Elterninitiative, Bashir Manzo.

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In Dapchi im Bundesstaat Yobe war Ende Februar eine weiterführende Schule angegriffen worden. Es wird berichtet, dass fünf der Mädchen starben.

Der Vorfall erinnerte an die Entführung von 276 Mädchen aus einer Schule in der Stadt Chibok durch Boko Haram. Der Fall aus dem Jahr 2014 sorgte weltweit für Entsetzen und Empörung.

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Seitdem konnten viele der Mädchen fliehen oder wurden gegen Lösegeld und im Austausch gegen inhaftierte Boko-Haram-Mitglieder freigelassen. Weitere wurden freigelassen. Ungefähr 100 dürften sich aber noch in der Gewalt der Extremisten befinden.

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