Autopilot war bei Unfall eingeschaltet

Ende 2016 wurde der erste Tesla Verkaufspunkt in Luxemburg eröffnet

Der jüngste tödliche Unfall mit einem Tesla hat sich bei eingeschaltetem Autopilot-Assistenzsystem ereignet. In der Nähe der kalifornischen Stadt Mountain View kracht ein Model X des Herstellers Tesla auf einer Autobahn gegen einen Betonpoller und geht in Flammen auf. Tesla schreibt, das Unternehmen habe nie zuvor einen derart massiven Schaden an einem Auto der Model-X-Reihe gesehen.

Die Hände des Fahrers seien trotz mehrerer visueller und einer akustischen Warnung während der sechs Sekunden vor dem Aufprall nicht auf dem Lenkrad registriert worden, heißt es von Tesla.

More news: Trumps Leibarzt wird neuer Veteranenminister

Die Anleger verlieren gerade die Geduld mit Tesla und ließen die Aktie im März um mehr als ein Fünftel fallen.

Der Fahrer habe ebenfalls nicht gehandelt, obwohl er eine Warnung des Systems erhalten habe. Der Fahrer hätte mindestens fünf Sekunden Zeit gehabt, zu reagieren.

More news: Sarkozy muss vor die Richter

Der Elektroautobauer Tesla beordert wegen möglicher Probleme mit der Servolenkung eine hohe Anzahl seines meistverkauften Fahrzeugs Model S in die Werkstätten. "Aber die Fahrzeugaufzeichnungen zeigen, dass nichts unternommen wurde", teilte Tesla mit. Im aktuellen Fall soll unter anderem der Brand nach dem Unfall untersucht werden - sowie Schritte, um ein beschädigtes Elektroauto sicher abzutransportieren.

Zugleich berichtete der Fernsehsender ABC in den vergangenen Tagen, der Fahrer habe sich nach Angaben der Familie mehrfach beschwert, das Autopilot-System habe in Richtung des Pollers gelenkt. Für den 38-jährigen Apple-Mitarbeiter gehörte der Autobahnabschnitt zu seinem Arbeitsweg. "Der Tesla-Autopilot verhindert nicht alle Unfälle - ein solcher Standard wäre unmöglich - aber senkt ihre Wahrscheinlichkeit stark", betonte das Unternehmen jetzt. Wie konnte es zu dem Feuer kommen und vor allem: War der Autopilot aktiv? Als Reaktion darauf hatten mehrere US-Bundesstaaten Uber die Lizenzen für das Testen von selbstfahrenden Autos entzogen. Der Fahrer starb später im Spital.

More news: Tesla-Aktie minus acht Prozent: US-Behörde untersucht Unfall von Fahrzeug

Related News:

  • Trump will Soldaten aus Syrien abziehen

    Trump will Soldaten aus Syrien abziehen

    Auf die Frage, ob sie über die Pläne im Bilde sei, sagte Ministeriumssprecherin Heather Nauert: "Bin ich nicht, nein". Durch den Einsatz einer von den USA angeführten Militärkoalition verlor der IS seitdem aber stark an Boden.

    FC Bayern gegen BVB: Robben fit, Reus fraglich

    Die elf Championate danach machten sie entweder auf dem Sofa (einmal) oder in einem Auswärtsspiel (zehnmal) perfekt. Von den vergangenen zehn Duellen mit dem deutschen Rekordmeister hat Dortmund nur zwei für sich entscheiden.
    Das sagt Ralph Hasenhüttl zum Bayern-Gerücht

    Das sagt Ralph Hasenhüttl zum Bayern-Gerücht

    Aus diesem Grund könne er sich "gut vorstellen, noch lange mit dieser Mannschaft zusammenzuarbeiten" und seinen am 30. Hasenhüttl wurde mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.
  • 24-Stunden-Bilanz in Ost-Ghuta: So viele Kämpfer verließen Erbin

    24-Stunden-Bilanz in Ost-Ghuta: So viele Kämpfer verließen Erbin

    Demnach erfolge der Rückzug der Milizen im Einklang mit den Vereinbarungen russischer Militärs mit Anführern der Failaq al-Rahman. Die syrische Armee hat dort zugleich Truppen zusammengezogen und droht mit einer neuen Offensive.
    Trump lässt Amazon-Aktie einbrechen

    Trump lässt Amazon-Aktie einbrechen

    Der Konzern-Chef ist nämlich auch der Besitzer der Zeitung " Washington Post", die eine konservative, aber Anti-Trump-Linie fährt. Allerdings, bemerkt Axios in einem anderen Artikel , haben auch andere Tech-Riesen eine Woche des Schreckens hinter sich.
    Daimler und BMW bündeln Kräfte

    Daimler und BMW bündeln Kräfte

    Statt eines Betriebsgewinns (Ebit) auf dem Niveau des Vorjahres prognostiziert Daimler nun ein Ebit leicht über dem Vorjahreswert. In den vergangenen Monaten hatten sie ihre bisherigen Partner aus DriveNow und Car2Go herausgekauft, um freie Hand zu haben.
  • Israel siedelt rund 16 000 afrikanische Flüchtlinge um

    Israel siedelt rund 16 000 afrikanische Flüchtlinge um

    Netanjahu sagte, weitere rund 16 000 Migranten dürften im Gegenzug in Israel bleiben und bekämen einen "offiziellen Status". Israel hatte Anfang des Jahres beschlossen , Tausende illegale Afrikaner bis Ende März des Landes zu verweisen.
    Gewalt im Gazastreifen: Israel lehnt unabhängige Untersuchung ab

    Gewalt im Gazastreifen: Israel lehnt unabhängige Untersuchung ab

    Bei erneuten Zusammenstößen am Samstag wurden wieder Palästinenser verletzt, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Die Hamas schickte während des Protests nach Angaben der israelischen Armee eine Siebenjährige über den Sicherheitszaun.
    Großbritannien soll weitere Diplomaten aus Russland abziehen

    Großbritannien soll weitere Diplomaten aus Russland abziehen

    Die 33-jährige Russin, die ihren Vater nur in England besucht hatte, könne wieder essen und trinken, heißt es. Die Reaktion Russlands sei bedauerlich, sagte eine Sprecherin der britischen Außenministeriums.
  • K-Pop-Konzert für Kim Jong-un: Machtahber

    K-Pop-Konzert für Kim Jong-un: Machtahber "tief bewegt"

    Er war am Sonntag zusammen mit seiner Frau, einer früheren Sängerin, im vollbesetzten Großen Theater von Pjöngjang erschienen. Die Gipfeltreffen haben Hoffnungen auf ein Ende des Atomkonflikts mit dem abgeschotteten Land neuen Auftrieb gegeben.
    Italienische Polizei nimmt mutmaßliche Komplizen von Anis Amri fest

    Italienische Polizei nimmt mutmaßliche Komplizen von Anis Amri fest

    Bei der groß angelegten Anti-Terror-Operation gab es auch in den Städten Viterbo, Matera, Neapel und Caserta Durchsuchungen. Besonders die Gegend um den Petersplatz und das Kolosseum wird noch strenger als sowieso schon überwacht.
    Arizona stoppt nach tödlichem Uber-Unfall Tests mit selbstfahrenden Autos

    Arizona stoppt nach tödlichem Uber-Unfall Tests mit selbstfahrenden Autos

    Sie war offenbar aus dem Schatten auf die Fahrbahn getreten und von dem autonom fahrenden Uber-Auto erfasst worden. Bei dem Unfall war eine 49-jährige Frau getötet worden.


Most liked

Trump droht Mexiko mit Aufkündigung des Nafta-Abkommens
Er fordert aber den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko und hat dafür nicht genügend Geld vom Kongress bewilligt bekommen. So mussten sie etwa vor Juni 2007 in die USA gekommen sein und durften dabei nicht älter als 16 Jahre alt gewesen sein.

China schlägt zurück: Strafzölle gegen 128 US-Produkte
Trump war schon vor mehr als 30 Jahren der Meinung, dass der Freihandel ein schlechter Deal für die Vereinigten Staaten sei. Laut Berichten von US-Medien soll vor allem der chinesische Telekom- und Technologiesektor ins Visier genommen werden.

VW mietet in den USA Stellplätze für hunderttausend Diesel-Autos
Aus Gerichtsakten geht hervor, dass inzwischen rund 300.000 Autos auf insgesamt 37 Plätzen stehen. Diese Nachricht wurde am 30.03.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Isner holt ersten Masters-Titel in Miami
Das Finale zwischen Zverev und Isner war das letzte Match des Profiturniers im Crandon Park auf der Insel Key Biscayne. Im zweiten Semifinale stehen sich der Argentinier Juan Martin del Potro und der US-Amerikaner John Isner gegenüber.

Friedensnobelpreisträgerin Malala erstmals wieder in Pakistan
Damals war das Swat-Tal Hochburg der Taliban , und Malala beschrieb ihr Leben unter der radikalislamischen Miliz. Yousafzai setzte sich bereits als Jugendliche für das Recht von Mädchen auf Schulbildung ein.

"Noch immer hungrig": Ibrahimovic mit Traumdebüt in LA
Der Stürmer erklärte, dass er trotz Trainingsrückstand bereit sei, die Mannschaft auf dem Spielfeld zu unterstützen. Die Bilanz des Stürmers bei seinem ersten Auftritt in der nordamerikanischen Profi-Liga: zwei Schüsse, zwei Tore.

Großbritannien muss 50 weitere Diplomaten aus Russland abziehen
Deutschland habe seine Entscheidung zur Ausweisung der russischen Diplomaten "nicht leichtfertig" getroffen, betonte er. Der Außenexperte Elmar Brok sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstag), alle EU-Staaten hätten gemeinsam handeln müssen".

Kriminalität: Vier Festnahmen nach nächtlichem Brandanschlag auf Moscheeverein in Ulm
Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der Angriff gegen den Moscheeverein gerichtet war. Drei Täter waren offenbar vor Ort, einer soll das Material für den Brandanschlag beschafft haben.

Für Frieden und Abrüstung: Ostermärsche starten in NRW
In Würzburg gingen rund 250 Menschen unter dem Motto "30 Milliarden mehr fürs Militär - Frieden geht anders" auf die Straße. Bis Ostermontag sind mehr als 100 Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen oder Vortragsveranstaltungen geplant.

Behörden durchsuchen Aeroflot-Maschine
Bereits am Donnerstag hatte Russland 60 US-Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und die Schließung des US-Konsulats in St. Seit dem Aufflammen des Streits hatten Großbritannien und Russland bereits gegenseitig 23 Diplomaten ausgewiesen.

Familie und Freunde nehmen Abschied von Physiker Stephen Hawking
Intelligente Roboter, Klimaerwärmung, Atomkrieg und durch Gentechnik hergestellte Viren könnten die Erde gefährden, warnte er. Juni in der Londoner Westminster Abbey bestattet, ganz in der Nähe der Ruhestätte des Universalgelehrten Isaac Newton .

Kricket-Skandal: Australien beschämt
Im ersten Länderspiel gegen die Südafrikaner Anfang März in Durban wurde Warner für unbotmäßigen Jubel heftig kritisiert. Smith und Warner dürfen außerdem zwei Jahre lang nicht das im Kricket prestigeträchtige Amt des Kapitäns ausüben.

Ägyptens Präsident Al-Sissi sichert sich zweite Amtszeit
Viele Stimmen wird der wenig bekannte "Gegenkandidat" von den etwa 60 Millionen Wahlberechtigten voraussichtlich nicht bekommen. Der Sieg von Amtsinhaber al-Sisi stand bei der international kritisierten Wahl von vornherein fest.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Stiefvater von Kalinka zu Recht verurteilt
Er sieht dadurch sein Recht verletzt, wonach er nicht wegen derselben Strafsache zweimal vor Gericht gestellt werden kann. In Mühlhausen wurde Krombach gefesselt und geknebelt in der Nähe des Justizgebäudes abgelegt und später verhaftet.

Trauer um Sat.1-Nachrichtenmoderator Martin Haas
Der Chefredakteur vom Frühstücksfernsehen , Jürgen Meschede ergänzte: "Martin war ein ganz feiner Mensch". Seit zehn Jahren hat er auch als Nachrichtenredakteur für den Radiosender Antenne Bayern gearbeitet.