Fünf Wochen nach Gift-Anschlag: Julia Skripal aus Spital entlassen

Absperrung beim Ort wo Sergej Skripal und Seine Tochter gefunden wurde

Rund fünf Wochen nach dem Giftanschlag auf Sergej Skripal und seine Tochter verlässt Julia Skripal laut Klinik-Direktion das Krankenhaus. Julia Skripal wurde Medienberichten zufolge schon am Montagabend entlassen und an einen "sicheren Ort" gebracht. Zum derzeitigen Aufenthaltsort von Julia Skripal konnte die in Moskau lebende Cousine dem Bericht zufolge keine Angaben machen. "Das bedeutet nicht das Ende ihrer Behandlung, aber markiert einen wichtigen Schritt", sagte die stellvertretende Krankenhausdirektorin, Christine Blanshard.

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Mehr als einen Monat nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal ist dessen ebenfalls verletzte Tochter Julia aus dem Krankenhaus entlassen worden. "Sie wird bald eine Pressekonferenz geben, bei der sie um politisches Asyl bitten wird", sagte Viktoria Skripal der russischen Agentur Interfax am Dienstag. Kurz darauf wurde Skripal in Großbritannien Asyl gewährt.

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Julia Skripal hatte sich am vergangenen Donnerstag erstmals seit dem Attentat in einer Mitteilung öffentlich zu Wort gemeldet und von Fortschritten bei der Genesung berichtet. Toxikologen halten aber Spätfolgen wie etwa Organschäden für nicht ausgeschlossen. Die Substanz wurde einst in der Sowjetunion hergestellt. Der Kreml weist das vehement zurück; der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus.

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Skripal hatte früher für den russischen Militärgeheimdienst GRU gearbeitet und dem britischen Auslandsgeheimdienst MI6 Informationen weitergeleitet. Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs kam er 2010 nach Großbritannien, wo er seitdem in Salisbury lebte.

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