Handelsstreit zwischen USA und China verschreckt Dax-Anleger

Frankfurter Wertpapierbörse Quelle über dts Nachrichtenagentur

Der viel beachtete US-Arbeitsmarktbericht lieferte hingegen letztlich keine klaren Impulse. Dies bedeutet einen Wochengewinn von 1,19 Prozent. Heute erreichte die Schwankungsbreite des Leitindex 225,98 Punkte.

Frankfurt (Reuters) - Die Hoffnung auf einen versöhnlichen Ausgang im Handelsstreit zwischen den USA und China hat den Dax am Donnerstag beflügelt. China erklärte daraufhin, man plane im Gegenzug Abgaben etwa auf Sojabohnen, Rindfleisch oder Autos aus den USA. Die am Freitag bekannt gewordene US-Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent im März ist zwar weiter auf einem Rekordtief, erwartet war aber, dass mehr neue Stellen geschaffen wurden. Insofern bestehe kein Grund zur Sorge. Sie profitierten von einer Kaufempfehlung und stiegen an der Dax-Spitze um rund 2 Prozent.

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Im Vergleich zum bisherigen Jahrestief vom 25. März 2018 hat der Leitindex 3,98 Prozent an Wert gewonnen.

Die zuletzt schwachen Aktien von Osram setzten zur Erholung an und kletterten um rund 2,5 Prozent. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um gut ein halbes Prozent auf 3342,50 Zähler nach unten. Der Pariser CAC 40 und der Londoner FTSE 100 gaben etwas weniger deutlich nach. Die Papiere der Fluggesellschaft Lufthansa büßten 3,5 Prozent ein. BMW war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 0,27 Prozent. Der Rentenindex Rex gewann 0,06 Prozent auf 140,28 Punkte. Commerzbank, Linde und Infineon legten im Dax zwischen knapp fünf und drei Prozent zu.

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Zugleich sank wegen schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone der Kurs des Euro.

Aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump wurden zuletzt milde Töne angestimmt. Der Dollar kostete damit 0,8174 (0,8157) Euro.

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