Mindestens 40 Tote nach Angriffen auf Rebellen in Ost-Ghouta

Ost-Ghuta Abzug der Islamisten verläuft schleppend- und sie hinterlassen verbrannte Erde

Parallel greife die syrische Armee mit Artillerie an, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Russische und syrische Kampfjets sollen Hunderte Angriffe geflogen haben.

Ein Vertreter der syrischen Regierung wies die Vorwürfe als "Farce" zurück. Syrien habe es "nicht nötig, irgendeine chemische Substanz einzusetzen", sagte ein Regierungsvertreter der staatlichen Nachrichtenagentur Sana. Nach Angaben der Beobachtungsstelle beschoss die syrische Artillerie am Samstag die Obstanbaugebiete an den Rändern der Oasenstadt.

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Der Abzug von Rebellen aus Duma in der umkämpften syrischen Region Ost-Ghouta ist vorerst ausgesetzt worden. Mehrere Patienten schwebten in Lebensgefahr. In den vergangenen Tagen hatten mehrere hundert Rebellen zusammen mit ihren Familien Duma verlassen. Am Donnerstag war der Abzug aber ausgesetzt worden.

Kämpfer der radikalen Gruppierung "Dschaisch al-Islam"* haben Stellungen der syrischen Regierungsarmee angegriffen und den Raketenbeschuss von Damaskus wieder aufgenommen. Dies wird von der Regierung abgelehnt.

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Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (Syrian Observatory for Human Rights, SOHR) sitzt in Großbritannien und will Menschenrechtsverletzungen in Syrien dokumentieren. Die Informationen der Beobachtungsstelle lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Duma ist die letzte von Rebellen gehaltenen Stadt in der Region, die islamistische Rebellengruppe Dschaisch al-Islam beschießt von dort aus immer wieder die Hauptstadt. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte litten mindestens elf Bewohner unter Symptomen wie Atemnot oder Erstickungsanfällen, darunter fünf Kinder.

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