Präsidentschaftswahl in Ägypten Fünf Prozent stimmten für Liverpool-Star Mo Salah

Blick auf Kairo

Am Wochenende bestätigten die Ägypter ihren Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi mit 92 Prozent im Amt.

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Der Sieg al-Sisis stand bei der international kritisierten Wahl auch diesmal von vornherein fest und war von der staatlichen Zeitung "Al-Ahram" schon am Freitag gemeldet worden.

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Die Stimmen wurden ungültig gewertet, hätten sie gezählt, hätte der Fußball-Star rund fünf Prozent der Stimmen erhalten.

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Zahlreiche Ägypter wählten nun offenbar eine besondere Form des Protestes: Wie der britische "Economist" berichtet, strichen mehr als eine Million Ägypter die Namen beider Kandidaten durch und schrieben stattdessen den Namen des ägyptischen Fußballstars Mohamed Salah auf den Stimmzettel. Alle potenziellen Oppositionskandidaten waren verhaftet worden oder hatten ihre Bewerbung zurückgezogen. Das amtliche Endergebnis soll am Montag bekannt gegeben werden. Journalisten berichteten, bei ihrer Arbeit behindert worden zu sein. Die Wahlbeteiligung bei der Abstimmung in der vergangenen Woche habe 41,5 Prozent betragen, teilte die Kommission mit. Bei der ersten Al-Sisi-Wahl 2014 lag die Beteiligung offiziell bei 47,4 Prozent, während westliche Diplomaten und erfahrene ausländische Wahlbeobachter wie die amerikanische Carter-Stiftung sie auf höchstens 20 bis 25 Prozent taxierten. General Abdel Fattah Al-Sisi ist seit dem Militärputsch gegen die gewählte Regierung der Muslimbruderschaft in 2013 an der Macht. Dies und die anhaltende Wirtschaftskrise samt erheblichen Preissteigerungen schaden dem Ansehen des Staatschefs, der wirtschaftliche Stabilität versprochen hatte.

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