Skripal-Fall: Großbritannien erneuert Vorwürfe

Neue Entwicklung im Fall Skripal Gift soll

Zudem würden Vertraulichkeitserklärungen zwischen der OPCW und den Laboren die Unparteilichkeit der Analysen sicherstellen.

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Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ist sich sicher: Im Fall der Nervengift-Attacke auf den früheren russischen Doppelspion Sergej Skripal und seine Tochter Julija wurde nur ein Nervengift eingesetzt - und nicht mehrere. In einer Erklärung der EU wurden die "andauernden und bösartigen Versuche Russlands" beklagt, die Glaubwürdigkeit der OPCW zu unterminieren. Allerdings pflegt die OPCW den von ihr mit Untersuchungen beauftragten Labors stets neben der echten Probe zwei Kontrollproben zuzustellen. Zu Beginn einer Sitzung des OPCW-Rates am Mittwoch bekräftigte der Generalsekretär der Organisation, Ahmet Üzümcü, in den von den OPCW-Fachleuten in Salisbury entnommenen Proben sei keine andere Chemikalie entdeckt worden als jene, die auch von den Briten identifiziert worden war.

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Russland kenne diese Prozedur "ganz genau", sagte die britische Uno-Botschafterin Karen Pierce im Uno-Sicherheitsrat, wo sie sich mit dem russischen Uno-Botschafter Wassili Nebensja erneut einen Schlagabtausch lieferte. Nebensja warf London im Gegenzug "Lügen und Mutmassungen" vor. "Wir glauben, dass nur Russland die technischen Mittel, Erfahrungen und ein Motiv hat, die Skripals anzugreifen", sagte der britische Botschafter Peter Wilson heute in Den Haag. Er beharrte in seiner Erklärung auf dem Grundsatz, dass die OPCW Äußerungen aus Mitgliedstaaten nicht öffentlich kommentiere, auch wenn darin ihre Arbeit kritisiert werde.

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Bei dem Giftanschlag vom 4. März im englischen Salisbury waren der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter vergiftet worden. Grossbritannien macht Russland für den Anschlag verantwortlich. Moskau weist alle Vorwürfe vehement zurück.

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