T-Mobile US und Sprint nehmen offenbar Fusionsverhandlungen wieder auf

Ein Medienbericht zufolge soll es wieder Gespräche über eine Fusion geben. Quelle Reuters

An der Börse ließ der Bericht die Sprint-Aktien um mehr als 20 Prozent steigen.

Sprint und T-Mobile hatten bereits 2014 einen Fusionsversuch unternommen, der an Einwänden der US-Kartellbehörden gescheitert war. Knackpunkt sei aber unter anderem die Möglichkeit für die T-Mobile-Mutter Deutsche Telekom, die Gewinne der Tochtergesellschaft weiter für sich verbuchen zu können.

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Eigentlich hatten die Telekom und der japanische Technologiekonzern Softbank das Ringen um eine Fusion ihrer US-Mobilfunktöchter erst vor fünf Monaten offiziell eingestellt - dabei aber auch Hintertürchen für neue Gespräche offen gelassen. Der Börsenwert des Unternehmens legte am Mittwoch um rund 17 Prozent auf 24 Milliarden Dollar zu - derjenige von T-Mobile US legte um knapp sechs Prozent auf 54 Milliarden Dollar zu. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor. Seitdem haben sich die Kräfteverhältnisse jedoch stark verschoben.

Da sich die T-Mobile-Aktie seit Anfang November - also dem Ende der Gespräche - um rund ein Drittel besser als die Sprint-Papiere entwickelt haben, sieht Dattani hierfür gute Chancen. Damit dürfte die Telekom in der Lage sein, bei einer möglichen Fusion das neue Unternehmen zu kontrollieren und auch weiter voll in der Bilanz zu konsolidieren. Den Insidern zufolge müsste die Telekom frisches Geld in die Gesellschaft pumpen, um auch nach einer Fusion einen Anteil von über 50 Prozent zu haben.

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Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenschlusses beider US-Mobilfunker halte er weiterhin für relativ gering, meinte hingegen Analyst Matthew Niknam von der Deutschen Bank.

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