Trump-Affäre mit Pornostar: US-Präsident äußert sich erstmals zu Vorwürfen

Donald Trump bei einem Auftritt in Las Vegas

Laut ihrem Anwalt ist der Geheimhaltungsvertrag damit hinfällig. Er wisse nichts über die 130.000 Dollar, die sein Anwalt dem Pornostar Stormy Daniels gezahlt hat, um ihre angebliche sexuelle Beziehung mit Donald Trump geheim zu halten.

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nichts von der Zahlung seines Anwalts an die Pornodarstellerin Stormy Daniels gewusst.

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Frage: "Warum hat Michael Cohen das denn gemacht, wenn die Behauptungen unwahr sind?" Für weitere Auskünfte verwies er auf seinen Anwalt Michael Cohen. Der Anwalt zahlte der Darstellerin während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 nach eigenen Angaben 130.000 Dollar. Als er von Journalisten gefragt wurde, ob er über die Zahlung informiert gewesen sei, sagte Trump: "Nein".

► Auf einem Flug der Air Force One sagte Trump nun zu Reportern auf die Frage, ob er von diesem Schweigegeld wisse: "Nein". Gleichzeitig hatten er und das Weiße Haus stets behauptet, die Affäre habe nie stattgefunden. Er sei dafür auch nicht entschädigt worden. Die Zahlung erfolgte laut Medienberichten über eine Scheinfirma, die Cohen zuvor gegründet hatte.

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Er verneinte am Donnerstag die Frage, ob er von einer Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar (105.000 Euro) im Rahmen einer Schweigevereinbarung gewusst habe. Sie hatte sich in einer Vereinbarung dazu verpflichtet, nicht öffentlich über die Affäre mit Trump zu sprechen. Die 39-Jährige zog kürzlich vor Gericht, um die Abmachung mit Trump zu kippen, da dieser die Vereinbarung micht unterzeichnet habe. Daniels' Anwalt Michael Avenatti hatte gefordert, dass sowohl der US-Präsident als auch sein Anwalt Michael Cohen vor Gericht aussagen müssen. Nun, nach Trumps Äußerungen, sagte Avenatti dem Sender MSNBC: "Wenn der Präsident nichts über die Zahlung gewusst hat, hat er offensichtlich auch nichts über die Vereinbarung gewusst".

Bislang schwieg der US-Präsident zur angeblichen Affäre mit der Pornodarstellerin. Interessant ist etwa die Frage, ob mit der Zahlung des Trump-Anwalts Gesetze zur Wahlkampffinanzierung gebrochen wurden.

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Die Affäre um die Pornodarstellerin kocht seit Wochen immer wieder hoch.

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