AT&T schluckt Time Warner - Trump-Regierung gibt vorerst klein bei

Hatte sich gegen die Fusion Time Warner und AT&T gestemmt US-Präsident Donald Trump

Er hatte sich persönlich gegen den Deal und die Übernahme von Time Warner ausgesprochen, dessen Nachrichten-Flaggschiff CNN häufig kritisch über ihn berichtet, und bereits während seines Wahlkampfs aufs Korn genommen. Allerdings können die Wettbewerbshüter der Regierung von Trump auch nach Vollzug des Kaufs noch 60 Tage lang Berufung einlegen. Mit dem Deal im Volumen von rund 81 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien wächst die Schuldenlast von AT&T auf mehr als 180 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Justizministerium den Widerstand gegen den Zusammenschluss bis auf Weiteres aufgegeben, wie aus einem beim zuständigen Gericht in Washington eingereichten Antrag hervorging. Es hatte angeführt, dass es durch den Zusammenschluss von AT&T mit dem Medienkonzern Time Warner, zu dem auch der Kabelsender HBO und das Filmstudio Warner Bros gehören, zu höheren Kosten für Konkurrenten und Kunden kommen könne und neue Online-Angebote zögerlicher entwickelt würden. Ein langwieriger Prozess folgte, der nun ein für AT&T und Time Warner glückliches Ende gefunden hat. Laut einem Justizsprecher wird diese Option auch weiterhin geprüft. Das Gericht winkte die Fusion ohne Auflagen durch. Das Justizministerium teilte mit, die Begründung des Gerichts erst einmal zu prüfen.

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Donald Trump, ein Kritiker von Time Warner's CNN-Berichterstattung, lehnte die geplante Akquisition im Oktober 2016 - noch vor der Wahl zum US-Präsident - ab und reichte Klage ein. Etwas bangen muss AT&T-Chef Randall Stephenson also noch, der den Telekommunikationskonzern mit dem Vorstoß in die TV- und Filmwelt im boomenden Streamingmarkt positionieren und unabhängiger vom Mobilfunkgeschäft machen will.

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