Deutsche Telekom: T-Systems will 10.000 Stellen streichen

Noch in diesem Jahr soll der Stellenabbau beginnen

6000 der Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden. Weitere 2000 Stellen würden von dort an andere Standorte wie Indien und die Türkei verlagert, die übrigen betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland sollen durch Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse wegfallen. Der Stellenabbau solle in drei Phasen erfolgen und noch in diesem Jahr beginnen, sagte ein Sprecher.

Zunächst sollen auf Management- und Verwaltungsebene in Deutschland 2000 Arbeitsplätze eingespart werden.

More news: "Handelsblatt": Telekom-Tochter T-Systems will 6000 Stellen in Deutschland streichen

München - Das teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts".

Das Blatt zitiert den T-Systems-Chef Adel Al Saleh: "Das Abbauprogramm wird teuer, auch weil wir es so sozialverträglich wie möglich gestalten wollen, aber diese Investition wird sich lohnen". Im Rahmen des Abbauprogramms sollen die Managementebenen von acht auf fünf reduziert werden. So brach der Auftragseingang im vergangenen Jahr um 23,5 Prozent ein, zudem gingen mehrere Großkunden verloren, zuletzt ThyssenKrupp. Denn T-Systems hat laut der Gewerkschaft Verdi 3500 Angestellte und weltweit circa 38.000 Mitarbeiter.

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Unter dem neuen Chef Al Saleh steckt die lange schwächelnde T-Systems derzeit im Umbruch. "Die frei werdenden Mittel sollten nicht nur eingesetzt werden, um T-Systems wieder profitabel zu machen", sagte Al-Saleh dem Handelsblatt. "„Es sollen auch die Investitionen in Wachstumsbereiche wie das Internet der Dinge deutlich aufgestockt werden". "Wir werden uns vehement gegen Pläne wehren, die die Geschäftsfähigkeit von T-Systems und die Existenzgrundlage von Tausenden Beschäftigten zerstört", sagte Lothar Schröder, Aufsichtsrat der Telekom, dem Handelsblatt.

Nach dem Ausscheiden von Reinhard Clemens hatte die Telekom im Oktober 2017 Al-Saleh ab 2018 in die Führung von T-Systems geholt. "Die Kostenstrukturen bei T-Systems sind eine Herausforderung", hatte er bereits in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Das Unternehmen leidet unter dem Wettbewerb der IT-Dienstleister.

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