Trumps Ex-Wahlkampfberater Manafort muss in U-Haft

Manafort arrives for arraignment on charges of witness tampering at U.S. District Court in Washington

Der ehemalige Wahlkampf-Chef von US-Präsident Trump, Manafort, muss bis zu seinem Prozess Ende Juli ins Gefängnis. Ein Gericht in Washington entschied, dass Manafort bis zu seinem Prozess wegen mutmaßlicher Geldwäsche und Steuerhinterziehung hinter Gitter muss. Die Kontaktaufnahme erfolgte demnach von Februar bis April, als sich Manafort bereits unter Hausarrest befand. Die Frage ist: Was weiß Paul Manafort und wem sagt er es? Eine Bundesrichterin in Washington ordnete die Untersuchungshaft am Freitag wegen der gegen Manafort erhobenen Vorwürfe der Behinderung der Justiz an. Manafort ist eine der Schlüsselfiguren in der Russland-Affäre um Präsident Trump und sein Wahlkampflager.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem 69-Jährigen und seinem Vertrauten Konstantin Kilimnik vor, potenzielle Zeugen in eigener Sache beeinflusst zu haben. "Ich wusste nicht, dass Manafort der Kopf der Mafia ist", merkte er sarkastisch im Kurzbotschaftendienst Twitter an. Es bestehe Verdunkelungsgefahr. Der Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, hatte den früheren Trump-Berater vor einigen Tagen beschuldigt, Zeugen angerufen oder über verschlüsselte Textbotschaften kontaktiert zu haben, um sie zu "erheblichen Falschaussagen" zu bewegen. Bisher stand er lediglich unter Hausarrest. Bei den Zeugenaussagen geht es um Manaforts Kontakte zur sogenannten Hapsburg Gruppe, die ungesetzliche Lobbyarbeit für prorussische Politiker in der Ukraine betrieben haben soll. Der 69-Jährige war im Juni 2016 zu Trumps Wahlkampfleiter ernannt worden. Vier von ihnen gehörten Trumps Wahlkampfteam an. Trump bezeichnet die Anschuldigungen in der Russland-Affäre als gigantische "Hexenjagd", hinter der die oppositionellen Demokraten steckten.

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