Kroatien siegt im Elfmeterschießen gegen Russland

Kroatien steht nach Elfmeterschießen gegen Russland im Halbfinale der WM

"Und das schweißt enorm zusammen", sagt der WM-Dritte von 2006, der die Kroaten im Gespräch mit unserer Redaktion als "eine stabile und ausgewogene Männermannschaft mit leichten Schwächen in der Defensive" bezeichnet.

Russland hat im Achtelfinale unerwartet den Favoriten Spanien aus dem Turnier geschossen.

Denis Cheryshev erzielte bereits sein viertes WM-Tor. Der Treffer zum 1:0 war ein herrlicher Distanzschuss in den Winkel
Xu Zijian

Favorit Kroatien weiß, dass das Spiel am Schwarzen Meer eine schwere Aufgabe wird.

Auf den Straßen und in den Medien wurde Tormann und Elferkiller Igor Akinfeev als Held gefeiert, im Internet bejubelt man den markanten Oberlippenschmuck von Teamchef Stanislav Cherchesov als "Schnauzbart der Hoffnung". Deshalb wird seit dem ersten WM-Tag von der Wiederholung des Coups von 1998 geredet. "Das war ein großer Erfolg für Kroatien". Ausgerechnet an der "russischen Riviera" könnte der Sbornaja dies nun gelingen. An die folgende Entzauberung durch den Doping-Skandal denkt niemand.

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So manchem Experten ist der unbändige Optimismus jedoch unheimlich. "Es war kein schönes Spiel, aber unser Ziel haben wir erreicht", sagte Modric. "Ich hoffe, dass alle verstehen, dass es um sehr viel geht". "Das wird uns Möglichkeiten eröffnen". Auch in München fieberten zahlreiche Kroatien-Fans mit - und ließen nach der Nervenschlacht ihren Gefühlen freien Lauf. "Gegen den Gastgeber in Sochi wird es ein heißes Spiel. Das ist ein großer Gegner", sagt Dalic über die Russen.

Ähnlich wie der kroatische Nationaltrainer glaubt auch Nowotny, dass der Heimvorteil der Russen den Kroaten das Leben schwer machen könnte.

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