Philipp Lahm: ARD will streicht Ex-Weltmeister als Experten

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Berlin Bei der WM wusste Ex-Nationalspieler Lahm als TV-Experte nicht zu überzeugen. Seine Expertise teilte der 34-Jährige auf der Couch vor dem Tegernsee mit.

Philipp Lahm wird künftig nicht mehr als TV-Experte auftreten.

Darauf ließen bereits erste Einschätzungen des Sportkoordinators Axel Balkausky gegenüber der "Sportbild" vermuten: "Philipp Lahm in unserem Team zu haben, war aufgrund seiner Erfahrung sicher sehr belebend".

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Balkausky hatte nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland Lahm kritisiert.

Klar hatte sich das Erste von Lahm als prominentestem Namen im WM-Expertenkreis viel versprochen.

Wurde 2014 Weltmeister: Philipp Lahm. Darin sagte er: wenig bis nichts. Zuletzt kritisierte Balkausky den Experten öffentlich mit deutlichen Worten.

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Lahm war während der WM vom Starnberger See zugeschaltet worden und hatte seine Meinung zu den WM-Spielen kundgetan. Im Schnitt macht das ein Salär von 150.000 Euro für einen Experten. Vor dem nun einmaligen Engagement war die mehrjährige Ära Mehmet Scholl im Streit beendet worden.

Danach probierte man munter durch: Stefan Effenberg war mal da, auch Michael Ballack. Viele Fans waren von dem Auftritt des ehemaligen Außenverteidigers weniger überzeugt.

Bleibt noch Thomas Hitzlsperger. Zum Zerwürfnis kam es, weil Scholl beim Confed Cup nicht bereit war, sich den inhaltlichen Vorstellungen des Senders zu beugen. Der Vertrag mit dem früheren Nationalmannschafts-Kapitän ist ausgelaufen und soll nicht erneuert werden. Ähnlich klare Einschätzungen hätte sich die ARD wohl auch im Fernsehen gewünscht.

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