Scarlett Johansson gibt kontroverse Rolle ab

Nach Protesten Scarlett Johansson verzichtet auf Transgender-Rolle

Mitten in den Vorbereitungen zum Film "Rub and Tug" muss plötzlich eine neue Hauptbesetzung her. Grund: Scarlett Johansson ist abgesprungen. Doch nun reagiert sie zerknirscht auf eine Empörungskampagne: Das Projekt sei unsensibel gewesen. Die 33-Jährige wird keinen Transmann spielen. Gill war 1930 als Frau geboren worden, lebte als Mann und führte als Teil der lokalen Mafia bordellartige Massagesalons. Die Besetzung Johanssons für die Rolle hatte in den sozialen Netzwerken für Kritik gesorgt, weil kein Transgender berücksichtigt worden war. Die Rolle des Transgender-Manns Dante Gill wird sie nicht mehr übernehmen. Nun erklärte Johansson, obwohl sie Dante gerne gespielt hätte, verstehe sie, warum viele Menschen der Ansicht sind, eine Transgender-Person solle den Part übernehmen. Die Rolle sei eine der wenigen Chancen für die Transgender-Community, um sich selbst zu repräsentieren. "Und ich bin dankbar, dass diese Besetzungsdebatte, so kontrovers sie war, ein größeres Gespräch über Diversität und Widerspiegelung im Film in Gang gebracht hat". Dafür erntete sie haufenweise Kritik aus der Transgender-Gemeinde. Zuvor hatte sie sich noch verteidigt und darauf verwiesen, dass Transpersonen in der Vergangenheit schon häufiger von Schauspielern dargestellt wurden, deren Geschlechtsidentität mit ihrem biologischen Geschlecht übereinstimmt.

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Mit ihrer ursprünglichen Verteidigung, auch Jeffrey Tambor ("Transparent"), Jared Leto ("Dallas Buyers Club") und Felicity Huffman ("Transamerica") hätten schon erfolgreich Transgenderrollen übernommen, wies Johansson zwar auf ein Kernelement der Schauspielerei hin: auf Recht, Kunst und Anforderung, jemanden ganz anderen als das eigene Ich zu porträtieren. "Wir freuen uns darauf, mit allen nur möglichen Gruppen zu arbeiten, um solche höchst ergreifenden und bedeutsamen Geschichten an ein weltweites Publikum heranzutragen".

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