Erdbeben in Indonesien:Hunderte Wanderer sitzen auf Vulkan fest

Indonesische Ferieninsel Tote bei Erdbeben auf Lombok

Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks mit. Das Erlebnis habe sie aufgewühlt, doch sie seien weitgehend unverletzt geblieben.

Hubschrauber und Rettungsteams wurden entsandt, um die Hänge des Bergs abzusuchen. Demnach waren am Wochenende auch mindestens 13 Bundesbürger an dem Berg unterwegs. Mehr als 680 Wanderern gelang es inzwischen, sicher wieder abzusteigen. Hinweise auf Deutsche unter den Opfern gab es zunächst keine.

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Darunter sind nach offiziellen Angaben über 130 Ausländer, etwa aus Frankreich und den Niederlanden. Der 3726 Meter hohe Rinjani-Vulkan ist zuletzt im September 2016 ausgebrochen. Das Erdbeben hatte Erdrutsche ausgelöst, durch die ihnen der Weg abgeschnitten worden war. Wie die "Jakarta Post" berichtet, bereiten die Behörden die Rettung von bis zu 500 Leuten vor, die am Mount Rinjani im Inselinneren unterwegs waren. Die Trupps sollen den Vulkan-See voraussichtlich am Nachmittag erreichen. Laut Behörden befanden sich mehr als 800 Wanderer auf dem Berg, rund 250 von ihnen seien im Lauf des Sonntags bereits in Sicherheit gebracht worden.

Das Beben auf der Insel Lombok hatte laut US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,4. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben.

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Insgesamt wurden mehr als 1.000 Häuser beschädigt - viele davon auch komplett zerstört.

Nach dem Erdbeben in einer Tiefe von sieben Kilometern wurden mehr als 40 Nachbeben registriert, eine Tsunami-Warnung gab es jedoch nicht. Der Inselstaat liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, eine geologisch äußerst aktiven Zone. In Indonesien kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

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Lombok ist ein beliebtes Feriendomizil und liegt rund hundert Kilometer östlich der noch populäreren indonesischen Urlaubsinsel Bali.

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