Billigflieger: Ryanair-Crews streiken in sechs Ländern

Ryanair

In Deutschland beteiligen sich die Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) und die bei Verdi organisierten Flugbegleiter. Wegen der Streikankündigung der Piloten in Deutschland fallen nach Unternehmensangaben knapp hundert weitere Verbindungen aus. An dem zweiten europaweiten Streik von Piloten und Flugbegleitern waren außer in Deutschland auch Beschäftigte aus Spanien, Portugal, Belgien, Italien und den Niederlanden beteiligt.

In sechs europäischen Ländern will das Kabinenpersonal die Arbeit niederlegen.

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Am Freitag teilten die Iren mit, dass europaweit 90 Prozent ihrer Flüge stattfänden und 400.000 Passagiere befördert würden.

Frankfurt - Bei Ryanair wird heute erneut gestreikt.

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Kritiker werfen Ryanair vor, Mitarbeiter in den einzelnen Ländern oft nicht mit lokalen Verträgen auszustatten und nationales Arbeitsrecht nicht anzuwenden.

Die Beschäftigten der Fluggesellschaft fordern höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. "Die Einhaltung des Gesetzes ist nicht etwas, über das die Arbeitnehmer verhandeln müssen", sagte Sozialkommissarin Marianne Thyssen. Außerdem sei bislang keine Einigung auf eine Schlichtungsvereinbarung zwischen Ryanair und VC gelungen. Ryanair hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass wegen der Streikbeteiligung der deutschen Crews weniger als 100 Flüge abgesagt werden mussten.

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Ryanair kritisierte den Streik in Deutschland als "unnötig" und rief seine Piloten auf, am Freitag "wie gewohnt zu arbeiten, um Störungen und Unannehmlichkeiten für unsere deutschen Kunden zu minimieren". Ryanair ist der größte Billigflieger Europas. Der Linken-Politiker Pascal Meiser erklärte, das Personal verlange "nicht mehr als ein planbares Leben und einen Lohn, von dem sie gut leben können".

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