Familienfremde sollen Modefirma retten: Gerry Weber: Sohn des Firmengründers tritt zurück

Familienfremde sollen Modefirma retten: Gerry Weber: Sohn des Firmengründers tritt zurück

Jetzt erfolgt der nächste Schritt zur "forcierten Neuausrichtung". Zudem zieht ein auf die Sanierung von Unternehmen spezialisierter Experte in das Management ein. Diesen "umfassenden Umbau des Vorstands zur forcierten Neuausrichtung des Unternehmens" beschloss der Aufsichtsrat am Dienstag.

Ralf Weber wirft als Vorstandschef des angeschlagenen Damenmode-Herstellers Gerry Weber das Handtuch. Vertriebsvorstand Johannes Ehling übernimmt dann den Posten des Vorstandssprechers. Neben dem CEO wird dort künftig ein anderer Vorstand maßgeblichen Einfluss ausüben: Florian Frank wurde mit sofortiger Wirkung zum Restrukturierungsvorstand (Chief Restructuring Officer, CRO) berufen. Einen Nachfolger für ihn als Vorstandsvorsitzenden gibt es noch nicht.

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Der Modehändler kämpft derzeit an vielen Fronten - unter anderem mit einem schwachen Digitalgeschäft, einer schlechten Positionierung der Marken sowie starker Konkurrenz durch andere Unternehmen wie Esprit, H&M und der Inditex-Tochter Zara. 45 Minuten später berichtete der Branchendienst "debtwire", dass die Modefirma ein Sanierungsgutachten in Auftrag gegeben habe.

An der Börse kam der Vorstandsumbau gut an.

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Gerry Weber hatte zuvor mitgeteilt, dass sich Firmenmitgründer Gerhard Weber ganz aus dem Unternehmen zurückzieht. Dies ist jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Seitdem - also innerhalb von sieben Handelstagen - sank der Aktienkurs noch einmal um ein Drittel auf 2,685 Euro. Gerhard Weber hält 29,6 Prozent der Anteile, sein Sohn 3,9 Prozent. Gegenüber dem Rekordhoch von fast 40 Euro aus dem Jahr 2014 steht immer noch ein Wertverlust von über 90 Prozent zu Buche. Nach Gerhard Weber ist die Erbengemeinschaft des anderen Mitgründers Udo Hardieck mit 17,4 Prozent der zweitgrößte Anteilseigner.

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