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Zentralmoschee der DITIB in Köln

Köln - Der kontrovers diskutierte Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln am Samstag wird die Stadt in einen Ausnahmezustand versetzen.

Man müsse Differenzen überwinden und sich auf gemeinsame Interessen konzentrieren, sagte Erdogan zum Abschluss seines dreitägigen Besuchs bei der Eröffnung einer Moschee in Köln. Der frühere Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (Köln), das Vorgehen von DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) sei "unerhört und undankbar im wahrsten Sinne des Wortes".

Erdogan forderte auch eine bessere Integration der Türken in Deutschland.

Legende: Präsident Erdogan lobt die "ehrlichen" Gespräche mit Kanzlerin Merkel. Doch Europa gewähre "Terroristen" auch Unterschlupf. Steinmeier hatte in seiner Tischrede die Bedeutung der Beziehungen zur Türkei gewürdigt und gleichzeitig die Lage der Menschenrechte in dem Land angesprochen.

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In Köln blieb die Lage bei der von starken Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Erdogan-Visite der Polizei zufolge weitgehend friedlich.

Dass in den deutsch-türkischen Beziehungen noch einiges zu tun ist, wurde dann in der Pressekonferenz von Merkel und Erdogan deutlich. Das kann nicht sein!

Im Anschluss an das Treffen mit Laschet will Erdogan - wohl gegen 15 Uhr - im Stadtteil Ehrenfeld die große Kuppel-Moschee offiziell eröffnen - allerdings nur für geladene Gäste in der Moschee. "Die Sicherheit von Staatspräsident Erdogan hat für uns hier auf deutschem Boden höchste Priorität". Zuvor hatte Erdogan bei einer Pressekonferenz am 28. September in Berlin und später bei einem Staatsbankett mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Kritik an der Bundesregierung geübt und erneut die Auslieferung des im deutschen Exil lebenden türkischen Journalisten Can Dündar gefordert.

Unter Jubel und Protest ist der türkische Staatspräsident Erdogan vor der Moschee in Ehrenfeld empfangen worden. Die Organisation gilt als verlängerter Arm der türkischen Regierung in Deutschland. Zuvor hatte er in Köln eine Moschee eröffnet und sich mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) getroffen. Aus diesem Grund nimmt auch der Architekt der Moschee, Paul Böhm, nicht an der Veranstaltung teil. "Wenige Stunden vor der Veranstaltung kann dieses Angebot nur als mindestens verspätet, wenn nicht als unseriös gewertet werden".

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Geplant war eine Großkundgebung mit mehreren zehntausend Menschen unter freiem Himmel, während der Präsident seine Eröffnungsrede vor der Moschee halten sollte. Der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz forderte in der "Rheinischen Post" Laschet auf, dass er Erdogan darauf hinweise, "dass Ditib keinerlei Politisierung des Islam betreiben darf". "Dass er einen solchen Eindruck hat, bedauere ich sehr", sagte Grindel. Bei einer der größten Protestveranstaltungen gegen Erdogan versammelten sich allerdings deutlich weniger Menschen an der Deutzer Werft als im Vorhinein vermutet. Auch bei der Protestkundgebung der Alevitischen Gemeinde in Deutschland am Ebertplatz in der nördlichen Kölner Innenstadt lag die Teilnehmerzahl mit mehreren hundert Menschen deutlich unter den erwarteten 3000 Demonstranten. Groben Schätzungen zufolge bevölkerten bis zu 1500 nationaltürkisch Gesinnte die Straßen um die weiträumig abgesperrte Moschee.

Eine Kundgebung von Erdogan-Anhängern vor der Moschee hatte die Stadt Köln aus Sicherheitsgründen untersagt.

Vor dem Moscheebesuch traf sich Erdogan zu einem Gespräch mit Laschet auf dem Flughafen Köln-Bonn. So soll in Zukunft ein Nationalspieler ohne Migrationshintergrund Integrationsbotschafter des DFB werden.

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