Das Unternehmen Better Place könnte schon bald ein Mobilitätskonzept für Hamburg entwickeln.
In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt hat der Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA), Jens Meier, seine Pläne offenbart, zukünftig verstärkt die Ansiedlung von Unternehmen aus der Elektromobilitätsbranche im Hafengebiet forcieren zu wollen.
Überraschenderweise handelt es sich bei dem ersten möglichen Partner um das US-Unternehmen Better Place.
Jens Meier verrät, dass seit April dieses Jahres Gespräche mit Rolf Schumann, Leiter für Business Development bei Better Place, geführt werden, die eine Ansiedlung einer deutschen Niederlassung im Hamburger Hafen zum Thema haben. Demnach stünden die Gespräche bereits kurz vor dem Abschluss, so dass es bereits 2011 zur Vertragsunterzeichnung kommen könnte.
Better Place möchte über ein Subventionsmodell als Verkäufer von Mobilität autreten. Geht es nach dem Unternehmen, wird man in Zukunft ein Elektrofahrzeug ohne die Batterie kaufen können und dazu eine Art Mobilitätsguthaben erwerben. Dieses Guthaben kann dann entweder für das Aufladen daheim, auf der Arbeit, für den Batterietausch an Batteriewechselstationen oder alternativ z. B. für eine Zugfahrt benutzt werden.
Als erster Automobilhersteller konnte Renault-Nissan als Better Place-Partner gewonnen werden. Der Fluence Z.E., dessen Produktion in diesen Tagen anlief, verfügt über die Möglichkeit des Batterietausches. Die Batteriewechselstationen seien aber so konzipiert, dass sie auch Batterien anderer Hersteller und verschiedenster Bauart zur gleichen Zeit bereitgestellt werden könnten.
(mk/wattgehtab.com)