Wie Präsident Sarkozy erkennt auch das Unternehmen Better Place die Herausforderungen eines solchen Vorhabens, nämlich die für das Projekt notwendige Infrastruktur zu entwickeln, damit sich auf Standards basierende Elektrofahrzeuge nicht nur in Frankreich, sondern auch weltweit, betreiben lassen. „Freiheit und Mobilität lassen sich mit Ökologie in Einklang bringen“, so das Statement von Sarkozy.
"Den Vorbildern Israel und Dänemark folgend, hat Frankreich einen wichtigen Schritt getan, um die unausweichliche Elektrifizierung des Automobils zu beschleunigen. Der volatile Ölpreis und die wachsende Besorgnis über den Klimawandel haben zu einer gestiegenen Nachfrage nach alternativen Brennstoffen geführt. Diese Faktoren haben die Zunahme von Elektrofahrzeugen in einem Maße beschleunigt, wie selbst wir es nicht vorhergesehen haben, als wir Better Place im vergangenen Jahr gründeten", so Shai Agassi, CEO und Gründer von Better Place.
Israel hat im Januar 2008 begonnen, das Mobilitätskonzept basierend auf einem Operator-Modell einzuführen, um so eine Unabhängigkeit von Erdöl zu erreichen. Dänemark war im März das zweite Land, das das Konzept von Better Place übernommen hat. Gemeinsam mit Better Place sollen beide Länder Fortschritte bei der Entwicklung notwendiger Standards gemacht haben, um im Jahr 2011 Elektrofahrzeuge in großen Stückzahlen zu betreiben. Das Konzept von Better Place unterstützt die Implementierung einer landesweiten und auf offenen Standards basierenden Infrastruktur zur flächendeckenden Versorgung von Elektrofahrzeugen mit erneuerbaren Energien.
Better Place analysiert die aktuellen Entwicklungen in Frankreich eingehend und ist bestrebt, ein europaweites Netzwerk für Elektrofahrzeuge zu etablieren. Nach dessen Vorstellung könnte dies über Partnerschaften mit Renault, dem Energieversorger EDF und weiteren Unternehmen gelingen.
(mp/wattgehtab.com)