Think kann die Produktion und den Vertrieb des Th!nk City wieder aufnehmen
Unternehmen und Markt
Mittwoch, den 02. September 2009 um 00:02 Uhr
Geschrieben von: Marc Kudling
Thinks Pläne zur Schuldentilgung und neue Investoren überzeugen das norwegische Gericht. Ab sofort kann der norwegische Elektrofahrzeug-Hersteller die Produktion seines Th!nk City wieder aufnehmen, nachdem das zuständige norwegische Gericht Thinks Strategie zur Schuldenbeseitigung akzeptierte.
Think machte in der Vergangenheit negative Schlagzeilen damit, dass es einen Großteil seiner Mitarbeiter auf Grund finanzieller Schwierigkeiten von der Arbeit freistellen musste und die Fließbänder still standen.
Dabei ist es wohl auf die treuen Investoren zurückzuführen, dass Think nun fast zur Normalität zurückkehren kann. So kann das Eigenkapital dank neuer Investoren um etwa 47 Millionen Dollar aufgestockt werden. Zu den bekannten Investoren gehören Ener1, Inc. aus den USA, Valmet Automotive aus Finnland und der Investmentfond Investinor, der dem norwegischen Staat gehört.
Als größter Investor wird Ener1, Inc. sich mit etwa 31% an Think beteiligen. Die zu Ener1, Inc. gehörende Firma EnerDel, Hersteller von Lithium-Ionen-Batterie-Systemen, wird langfristige Zulieferverträge mit Think unterzeichnen. Zukünftig sollen Systeme in Zusammenarbeit entwickelt und vermarktet werden, um von dem rasant wachsenden Markt profitieren zu können.
Als Ergebnis des Einstiegs von Valmet Automotive bei Think, soll der Th!nk City ab sofort im finnischen Valmet-Werk Uusikaupunki gefertigt werden, wo unter anderem auch Fahrzeuge der Marke Porsche vom Band rollen und der Fisker Karma Plugin-Hybrid gebaut werden wird.
Think-Chef Richard Canny ist zuversichtlich, Anfang 2010 die ersten Th!nk City an Kunden ausliefern zu können.
(mk/wattgehtab.com)
Kommentar schreiben